

| Dosierung | Paket | Preis pro Dosis | Preis | |
|---|---|---|---|---|
| 100mg | 90 Tabletten | €3,22 | €386,80 €290,10 Bester Preis | |
| 100mg | 60 Tabletten | €3,43 | €274,30 €205,72 | |
| 100mg | 30 Tabletten | €4,20 | €167,96 €125,97 | |
| 200mg | 90 Tabletten | €4,84 | €580,97 €435,73 Beliebt | |
| 200mg | 60 Tabletten | €5,20 | €416,08 €312,06 | |
| 200mg | 30 Tabletten | €6,50 | €260,43 €195,32 |
Was kann Progesteron bei hormonellen Störungen bewirken? Progesteron ist ein natürlich vorkommendes Progestagen, das in der reproduktiven Medizin eine zentrale Rolle spielt. Es unterstützt die Lutealphase, schützt das Endometrium in estrogenabhängiger Therapie und stabilisiert Schwangerschaftsverläufe, sofern die Indikation vorliegt. Zudem beeinflusst es die Gebärmutterschleimhaut und kann Endometriumproliferation bei langsamer oder unregelmäßiger Menstruation entgegenwirken.
Als Bestandteil der Arzneimittelklasse der Progestagene wirkt Progesteron über den Progesteronrezeptor. Es kann in natürlicher Form oder als synthetische Analoga verabreicht werden. Die Wahl der Darreichungsform beeinflusst Bioverfügbarkeit, Wirkdauer und Verträglichkeit. In der Praxis werden orale, vaginale und injizierbare Formen verwendet, je nach Indikation, Patientenkonstitution und Begleittherapie.
Natürliche Progesterone zeigen in der Regel ein moderates Endometrium-Schutzprofil. Synthetische Progestine wie Medroxyprogesteronacetat weisen oft andere Rezeptorbindungsprofile auf und können androgenartige Effekte haben, was sich in Hautveränderungen oder Gewichtszunahme zeigen kann. Dydrogesteron besitzt tendenziell geringere androgenische Aktivität und ein anderes Metabolismusprofil, was bei der Therapiewahl berücksichtigt wird.
Pharmakokinetisch unterscheiden sich die Wirkstoffe durch Absorption, First-Pass-Lebermetabolismus und Halbwertszeit. Natürliche Progesterone haben häufig eine niedrige orale Bioverfügbarkeit, weshalb Alternativen bevorzugt werden. Synthetische Progestine sind oft als Monopräparate oder in Kombinationen erhältlich und ermöglichen differenzierte Therapieschemata in der Hormonersatztherapie oder der assistierten Reproduktion.
Indikationen umfassen luteale Unterstützung bei assistierten Reproduktionsverfahren, Endometriumprotektion während estrogenbasierter Therapie sowie Regulierung des Menstruationszyklus bei Progesterondefizienz. In der Hormonersatztherapie dient Progesteron zusammen mit Östrogen dem Schutz des Endometriums vor Hyperplasie und reduziert das Risiko uteriner Läsionen. Zusätzlich kann es zur Linderung bestimmter dysfunktioneller Blutungssymptome eingesetzt werden.
Weitere klassische Einsatzgebiete sind die Behandlung bestimmter Amenorrhoeformen und die Unterstützung des Zyklus bei unregelmäßiger Ablaufplanung. Die Anwendung erfolgt unter ärztlicher Aufsicht, mit individuell angepasster Dosierung und sorgfältiger Überwachung von Wirksamkeit, Verträglichkeit und hormoneller Balance.
Zu den wichtigsten Unterschieden zwischen natürlichem Progesteron und verbreiteten Progestinen gehören Wirkmechanismus, Nebenwirkungsprofil, Metabolismus und der Einfluss auf Lipide sowie Blutdruck. In der Praxis entscheiden Indikation, Begleiterkrankungen und Präferenz des Patienten über die Wahl der Substanz.
| Substanz | Wirkmechanismus | Wichtige Anwendungen | Darreichung |
|---|---|---|---|
| Progesteron (natürlich) | Progestogen-Rezeptor-Agonist; endometrialer Schutz | Lutealphase-Unterstützung, Endometrium-Schutz | oral, vaginal, injizierbar |
| Medroxyprogesteronacetat (MPA) | Progestin mit länger wirkendem Profil, teils androgenische Effekte | HRT, Kontrazeption | oral |
| Dydrogesteron | Selektiver Progestin, geringere androgenische Aktivität | Endometriums-Schutz, Lutealphase-Unterstützung | oral |
Der Hauptunterschied liegt in der Rezeptorwahl, im Metabolismus und im Nebenwirkungsprofil. Natürliches Progesteron ist in der Regel gut verträglich, während synthetische Progestine spezifische Vorteile in der Planung oder Langzeittherapie bieten, aber unterschiedliche Nebenwirkungen haben können.
Progesteron besitzt im Allgemeinen ein günstiges Sicherheitsprofil. Typische Reaktionen umfassen Brustspannen, Kopfschmerzen, Übelkeit oder Stimmungsveränderungen. Bei kombinierter Östrogen-Progestin-Therapie steigt das Thromboserisiko, besonders bei bestimmten synthetischen Progestinen. Natürliches Progesteron zeigt in der Regel ein geringeres Thromboserisiko, dennoch erfolgt eine individuelle Risikoabschätzung vor jeder Therapie.
Gegenanzeigen umfassen bekannte Überempfindlichkeit gegen Bestandteile, aktive Lebererkrankungen, schwere venöse Thrombosen oder unklare vaginale Blutungen. Bei Schwangerschaft oder Stillzeit erfolgt die Anwendung nur unter ärztlicher Abwägung. Patienten sollten regelmäßig überwacht werden, Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln beachten und bei auftretenden Nebenwirkungen ärztlich beraten werden.
14–21 Tage. Kostenlos von €173,81 .
5–9 Tage. €26,07
−10% bei Zahlung mit Kryptowährung.
−10% bei allen Nachbestellungen.
Alle Bestellungen werden neutral und ohne Markenname in unbeschriftete Kartons verpackt.
