

| Dosierung | Paket | Preis pro Dosis | Preis | |
|---|---|---|---|---|
| 5g | 6 Röhren | €11,52 | €98,70 €69,09 Bester Preis Beliebt | |
| 5g | 5 Röhren | €11,98 | €85,54 €59,88 | |
| 5g | 4 Röhren | €13,24 | €75,67 €52,97 | |
| 5g | 3 Röhren | €14,20 | €60,86 €42,60 | |
| 5g | 2 Röhren | €15,54 | €44,41 €31,08 | |
| 5g | Röhre | €17,26 | €24,66 €17,26 |
Mometasonfuroat wurde in den 1990er-Jahren in die klinische Praxis eingeführt und gehört heute zu den weltweit am häufigsten eingesetzten topischen Kortikosteroiden. Seine hohe Rezeptoraffinität und die vergleichsweise geringe systemische Verfügbarkeit ermöglichen eine lokal wirksame Entzündungshemmung mit reduziertem Risiko systemischer Nebenwirkungen.
Als Glukokortikoid dient Mometasonfuroat der Hemmung von Entzündungsprozessen in Haut, Schleimhäuten und Atemwegen. Es liegt in verschiedenen Darreichungsformen vor, darunter Cremes, Salben, Lotionen, Nasensprays und inhalative Zubereitungen. Die Substanz besitzt eine gute Gewebedurchdringung und eine relativ langsame Resorption, was konsequente lokale Wirkung unterstützen kann.
Was Mometason ist, ist ein stark wirkendes topisches Kortikosteroid mit entzündungshemmender, antipruritischer und antiallergischer Wirkung. Es moduliert die Funktion der Immunzellen und senkt die Freisetzung entzündlicher Zytokine in dem behandelten Gewebe. Die Wirksamkeit beruht auf einer Repression der Genexpression proinflammatorischer Mediatoren.
Formell handelt es sich um Mometasonfuroat, eine chemisch modifizierte Form des Kortikosteroids, die sich besonders gut für die Anwendung auf Haut und Schleimhäuten eignet. Die Verfügbarkeit in Dermatika, Nasalsprays und inhalativen Zubereitungen ermöglicht eine zielgerichtete Applikation je nach Indikation und Lokalisation.
Dermatologische Indikationen umfassen entzündliche Hauterkrankungen wie atopische Dermatitis (Neurodermitis), various Formen der Psoriasis sowie Kontaktdermatitis. Die Behandlung erfolgt oft mit dünner Haarschicht über betroffene Areale; die Dauer der Anwendung richtet sich nach Schwere und Reaktion.
Nasenapplikationen erfolgen mit Mometasonfuroat-Nasenspray bei allergischer Rhinitis (jährliche oder saisonale Form) sowie bei Nasenpolypen. Inhalative Zubereitungen kommen bei persistierendem Asthma zum Einsatz, um die Entzündung der Atemwege zu reduzieren und die Asthmakontrolle zu verbessern. Die Indikationen variieren je nach Form und regulatorischem Umfeld.
Topische Präparate sollten in einer dünnen Schicht auf die betroffenen Hautstellen aufgetragen werden. Typischerweise erfolgt die Anwendung morgens und/oder abends, abhängig von der individuellen Indikation. Die Haut vor dem Auftragen reinigen und vollständig trocknen lassen; übermäßiges Auftragen oder Dichtungen sind zu vermeiden, da dies zu Hautverdünnung oder Reizungen führen kann. Hände nach der Anwendung waschen, außer die Hände betreffen die behandelte Region.
Für Nasalapplikationen gilt das Prinzip der Einzeldosis pro Nasenloch. Vor der ersten Anwendung kann ein Priming erforderlich sein; Düse regelmäßig reinigen und auf Sauberkeit achten. Kopf leicht nach vorne neigen, Sprühstoss in jedes Nasenloch durchführen; Augenbereich meiden. Die Nasensprays nicht teilen und unbenutzt verschlossen lagern, gemäß Herstellerangaben.
Bei inhalativen Zubereitungen ist der Einsatz eines Spacers oft sinnvoll, insbesondere bei Kindern. Nach jeder Inhalation Mund ausspülen, um Mundsoor zu verhindern. Die Dosis so niedrig wie möglich halten, Anpassungen erfolgen durch den betreuenden Arzt. Wenn eine Dosis verpasst wurde, wird in der Regel die nächste planmäßige Dosis vorgenommen; eine Doppelgabe ist meist nicht vorgesehen.
Aufbewahrung erfolgt bei Raumtemperatur, vor Hitze schützen und vor Feuchtigkeit schützen. Flaschen oder Sprühapparate fest verschlossen halten und außerhalb der Reichweite von Kindern aufbewahren. Verfallsdatum beachten; nach Öffnung bestehende Haltbarkeit beachten. Niemals gefroren lagern oder direkter Hitze aussetzen, soweit vom Hersteller nicht anders angegeben.
Häufige Nebenwirkungen betreffen vor allem das Behandlungsgebiet: Brennen, Stechen, Trockenheit, Rötung oder Hautreizungen nach topischer Anwendung; bei Nasenformen auch Nasenbluten oder Schleimhautreizungen. Bei inhalativen Präparaten können Heiserkeit, Halsschmerzen oder Mundsoor auftreten; Mundraum nach der Anwendung gut ausspülen reduziert dieses Risiko.
Seltene systemische Effekte können besonders bei hochdosierter oder langanhaltender Behandlung auftreten: Wachstumsverzögerungen bei Kindern, Hautverdünnung oder hormonelle Auswirkungen. Bei auffälligen Augenveränderungen, ungewöhnlicher Blässe, Gewichtsveränderungen oder supranormaler Müdigkeit sollte eine ärztliche Abklärung erfolgen. Berücksichtigen Sie Wechselwirkungen mit anderen Kortikosteroiden und informieren Sie den Behandler über alle aktuellen Präparate.
Eine ärztliche Konsultation ist angezeigt, wenn Hautsymptome trotz angemessener Behandlung bestehen oder sich verschlechtern, insbesondere bei Anzeichen einer Infektion, Hautatrophie oder zunehmender Hautläsion. Bei Nasensprays sollte eine fehlende Besserung nach 2–4 Wochen oder wiederkehrende Nasenbluten ärztlich bewertet werden. Bei Kindern oder Schwangeren ist eine engmaschige ärztliche Begleitung ratsam.
Suchen Sie sofort einen Arzt auf, wenn sich Atemwege verschlimmern, Kurzatmigkeit oder Brustenge auftreten oder systemische Nebenwirkungen vermutet werden. Informieren Sie den Arzt über alle verwendeten Kortikosteroide, Infektionen oder Impfungen, da diese den Verlauf beeinflussen können. Eine individuelle Risikoabwägung erfolgt durch den behandelnden Arzt unter Berücksichtigung Alter, Begleiterkrankungen und Therapiezielen.
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