

| Dosierung | Paket | Preis pro Dosis | Preis | |
|---|---|---|---|---|
| 5mg | 180 Tabletten | €0,85 | €179,40 €152,49 Bester Preis | |
| 5mg | 90 Tabletten | €1,07 | €113,66 €96,61 | |
| 5mg | 60 Tabletten | €1,14 | €80,79 €68,67 | |
| 5mg | 30 Tabletten | €1,75 | €61,62 €52,37 | |
| 10mg | 180 Tabletten | €1,19 | €251,98 €214,19 Beliebt | |
| 10mg | 90 Tabletten | €1,48 | €156,11 €132,70 | |
| 10mg | 60 Tabletten | €1,69 | €119,14 €101,27 | |
| 10mg | 30 Tabletten | €2,13 | €75,31 €64,01 |
Was ist Memantin und wofür wird es eingesetzt? Memantin ist ein selektiver NMDA-Rezeptorantagonist. Es dient der symptomatischen Behandlung der moderaten bis schweren Alzheimerkrankheit bei Erwachsenen. Memantin kann kognitive und alltagsbezogene Funktionen stabilisieren und Verhaltenssymptome mildern, ersetzt jedoch keine Heilung. Die Einnahme erfolgt oral, typischerweise als Monotherapie oder als Add-on zu einem Cholinesterasehemmer, nach ärztlicher Anordnung.
Die Wirkung ist individuell unterschiedlich; der Behandlungsverlauf wird regelmäßig bewertet. Nebenwirkungen, Nierenfunktion und Arzneimittelinteraktionen sind zu berücksichtigen.
Primäre Indikation: Memantin ist indiziert zur Behandlung der moderaten bis schweren Alzheimerkrankheit bei Erwachsenen. Es kann als Monotherapie oder in Kombination mit einem Cholinesterasehemmer wie Donepezil eingesetzt werden, um den therapeutischen Nutzen zu erhöhen. Die Entscheidung erfolgt durch den behandelnden Arzt.
Sekundäre Indikationen: In der klinischen Praxis wird Memantin auch bei gemischten Demenzen mit AD-Komponenten oder bei spezifizierter vaskulärer Demenz genutzt, sofern Glutamat-Dysbalance eine Rolle vermutet wird. Die Evidenz für diese Einsatzgebiete variiert. In bestimmten Fällen wird Memantin auch bei Lewy-Körper-Demenz oder Parkinson-Demenz erwogen, nach sorgfältiger Nutzen-Risiko-Abwägung.
Memantin wirkt als unkompetitiver NMDA-Rezeptorantagonist. Durch spannungsabhängige Blockade wird eine übermäßige Aktivierung durch Glutamat vermindert, was Kalziumeinstrom und neuronale Übererregung reduziert. Die normale synaptische Transmission bleibt erhalten, sodass Lern- und Gedächtnisprozesse eher stabil bleiben.
Der Wirkmechanismus ist unabhängig von der Acetylcholinesterasehemmung. Memantin wird meist gut vertragen, da es selektiv auf pathologisch erhöhte Aktivität reagiert, ohne die normale Signalweiterleitung stark zu beeinträchtigen.
Häufige Nebenwirkungen sind Schwindel, Kopfschmerz, Verstopfung, Verwirrtheit und Müdigkeit. Gelegentlich treten Blutdruckschwankungen oder Übelkeit auf. Ältere Patienten oder Personen mit Nierenfunktionsstörung benötigen oft eine Dosierungsanpassung und engmaschige Kontrolle.
Memantin wird überwiegend renal ausgeschieden. Daher ist vor Therapiebeginn die Nierenfunktion zu beurteilen und im Verlauf zu überwachen. Wechselwirkungen mit anderen NMDA-Antagonisten oder bestimmten Medikamenten sind zu berücksicht. Einnahme kann mit oder ohne Nahrung erfolgen, gemäß ärztlicher Vorgabe.
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