

| Dosierung | Paket | Preis pro Dosis | Preis | |
|---|---|---|---|---|
| 160mg | 360 Tabletten | €1,46 | €586,14 €527,53 Bester Preis | |
| 160mg | 180 Tabletten | €1,52 | €303,87 €273,48 | |
| 160mg | 120 Tabletten | €1,56 | €207,24 €186,51 | |
| 160mg | 90 Tabletten | €1,64 | €164,01 €147,61 | |
| 160mg | 60 Tabletten | €1,72 | €114,42 €102,98 | |
| 160mg | 30 Tabletten | €1,83 | €61,02 €54,92 | |
| 200mg | 360 Tabletten | €2,00 | €801,02 €720,92 Beliebt | |
| 200mg | 180 Tabletten | €2,08 | €417,03 €375,33 | |
| 200mg | 120 Tabletten | €2,13 | €283,53 €255,17 | |
| 200mg | 90 Tabletten | €2,23 | €223,77 €201,39 | |
| 200mg | 60 Tabletten | €2,35 | €156,38 €140,74 | |
| 200mg | 30 Tabletten | €2,51 | €83,90 €75,51 |
Fenofibrat wurde in den späten 1960er-Jahren entwickelt und gehört heute weltweit zu den am häufigsten eingesetzten Fibraten zur Senkung der Triglyceride. Als Prodrug wird es in Fenofibinsäure umgewandelt, die den PPARα-Rezeptor aktiviert. Dadurch verändern sich Enzyme des Lipidstoffwechsels: Die Fettsäureoxidation steigt, die Produktion und Freisetzung von Triglyceriden in der Leber sinkt und die Clearance von Triglycerid-reichen Lipoproteinen verbessert sich.
In der Praxis bedeutet diese Mechanik meist eine signifikante Absenkung der Triglyceride und häufig eine moderate Steigerung des HDL-Cholesterins, während LDL-Werte unterschiedlich reagieren können. Fenofibrat gehört zur Klasse der Fibrate und wird oft in Therapiekombinationen eingesetzt, wenn Diät und Lebensstil allein nicht ausreichen. Die Substanz wirkt systemisch, überwiegend in Leber und Muskulatur, und spiegelt sich in der Lipidlagereflexion des Patienten wider.
Der zentrale Nutzen liegt in der Behandlung von Hypertriglyceridämie. Fenofibrat senkt Triglyceride in vielen Fällen deutlich, unterstützt die Stabilität der Gefäße und kann das Risiko therapiebedingter Pankreatitis mindern. Bei bestimmten Formen der Dyslipidämie kommt es zudem zu einer Modulation des HDL-Systems, was das Verhältnis zwischen heimischen Lipoproteinen beeinflusst.
Bei gemischten Dyslipidämien im Rahmen des metabolischen Syndroms kann Fenofibrat zusätzlich zu Lebensstilmaßnahmen wie Gewichtsreduktion und Bewegung eingesetzt werden. Die Entscheidung für Fenofibrat hängt von individuellen Risikoprofilen, Begleiterkrankungen und der Verträglichkeit anderer Lipidsenker ab. In einigen Leitlinien wird es als Option neben Statinen berücksichtigt, insbesondere wenn Triglyceride dominiert erhöht sind oder eine LDL-senkende Monotherapie unzureichend wirkt.
Absolute Gegenanzeigen sind Lebererkrankungen mit schwerer Störung der Gallenwege, bekannte Gallensteinleiden und schwere Nierenerkrankungen mit verminderter Ausscheidung sowie eine bekannte Überempfindlichkeit gegen Fenofibrat. Bei bestehenden Gallenwegsverlegungen oder akuten Lebererkrankungen wird in der Regel von der Behandlung abgesehen. Die Stillzeit gilt als Kontraindikation, da Unsicherheit über sichere Übertragung und Auswirkungen besteht.
Vorsicht ist bei Leberfunktionsstörungen angezeigt: Leberwerte sollten vor Therapiebeginn und regelmäßig während der Behandlung kontrolliert werden. Gleiches gilt für die Nierenfunktion, da Fenofibrat über die Niere ausgeschieden wird und bei eingeschränkter Funktion das Risiko von Nebenwirkungen steigt. Patienten mit wiederkehrender Gallensteinbildung sollten eng überwacht werden, da es in seltenen Fällen zu mikroskopischen Veränderungen kommen kann.
Zusätzliche Vorsicht besteht bei älteren Menschen, bei gleichzeitiger Einnahme von Medikamenten, die Muskel- oder Lebertoxizitäten erhöhen (z. B. bestimmte Statine). Eine individuelle Dosisanpassung oder engmaschige Abstimmung mit dem behandelnden Arzt ist sinnvoll. Bei planbaren chirurgischen Eingriffen kann eine vorübergehende Unterbrechung der Therapie sinnvoll sein, um postoperative Komplikationen zu minimieren.
Häufige Nebenwirkungen (etwa 1 bis unter 10 von 100 Behandelten) betreffen meist den Magen-Darm-Trakt: Übelkeit, Bauchschmerzen, Blähungen oder Durchfall treten oft zu Beginn der Behandlung auf, bessern sich in der Regel mit fortgesetzter Einnahme oder Dosisanpassung. Muskelbeschwerden sind ebenfalls häufig, besonders bei hohen Triglyceridwerten oder bei gleichzeitiger Statin-Therapie; leichte Muskelschmerzen können auftreten, ohne die Leistungsfähigkeit zu beeinträchtigen.
Gelegentliche Nebenwirkungen (etwa 1 bis 10 von 1000 Behandelten) umfassen Hautreaktionen wie Ausschlag oder Juckreiz, Fettstoffwechselveränderungen im Blutbild sowie Müdigkeit. Leberwertveränderungen zeigen sich durch gelegentliche Erhöhung von Leberenzymen oder Lebergrößenbeobachtung; in solchen Fällen erfolgt häufig eine Dosisanpassung oder Absetzen der Therapie, je nach Schweregrad.
Seltene Nebenwirkungen (etwa 1 bis 10 von 10.000 Behandelten) können Gallensteine, Pankreatitis oder weitere Leberfunktionsstörungen sein. Sehr selten treten schwere Muskel- oder Nervenbeschwerden auf, oder eine Rhabdomyolyse im Rahmen weiterer Risikofaktoren. Bei neuen starken Muskelschmerzen, dunklem Urin, Gelbfärbung der Haut oder ungewöhnlicher Schwäche sollten Patienten zeitnah medizinisch abgeklärt werden.
Die Kombination mit bestimmten Statinen erhöht das Risiko für Muskelbeschwerden, einschließlich Rhabdomyolyse. In vielen Fällen wird eine sorgfältige Überwachung oder eine Dosisanpassung empfohlen; in einigen Situationen wird die gleichzeitige Gabe ganz vermieden. Patienten sollten über Anzeichen von Muskelschmerzen und Schwäche aufgeklärt werden und bei Verdacht schnell ärztlich Rücksprache halten.
Fenofibrat kann die Gerinnungseigenschaften beeinflussen, weshalb Warfarin oder andere Antikoagulanzien regelmäßige INR-Kontrollen benötigen. Bei Änderungen der Fenofibrat-Dosis oder dem Absetzen ist eine engmaschige Kontrolle der Blutgerinnung sinnvoll. Eine Anpassung der Antikoagulation kann notwendig sein, um Blutungs- oder Thrombose-Risiken zu minimieren.
Weitere Interaktionen betreffen Cyclosporin, das die Nierenfunktion beeinflussen kann, sowie andere lipidsenkende Medikamente, die Leber belasten. Alkohol kann die Leberbelastung erhöhen und das Risiko für Leber- und Muskelprobleme verstärken. Patienten sollten solche Kombinationen nur in Absprache mit dem Arzt verwenden und ggf. regelmäßige Leber- und Muskeltests durchführen lassen.
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