

| Dosierung | Paket | Preis pro Dosis | Preis | |
|---|---|---|---|---|
| 250mg | 92 Tabletten | €4,80 | €631,09 €441,76 Bester Preis | |
| 250mg | 60 Tabletten | €5,34 | €457,45 €320,22 | |
| 250mg | 32 Tabletten | €5,91 | €270,46 €189,32 | |
| 250mg | 12 Tabletten | €7,40 | €126,87 €88,81 | |
| 500mg | 60 Tabletten | €8,33 | €714,57 €500,20 Beliebt | |
| 500mg | 32 Tabletten | €10,00 | €457,45 €320,22 | |
| 500mg | 24 Tabletten | €10,13 | €347,26 €243,08 | |
| 500mg | 12 Tabletten | €12,66 | €217,03 €151,92 |
Cefuroxim gehört zur zweiten Generation der Cephalosporine und wurde in den 1970er Jahren eingeführt; es zählt heute zu den am häufigsten verschriebenen Cephalosporinen weltweit. Als semisynthetisches β-Laktam-Antibiotikum wirkt Cefuroxim bakterizid, indem es die Zellwand-Synthese durch Hemmung der Transpeptidase-Penicillin-Binding-Proteine blockiert.
Es liegt sowohl als Parenteralpräparat (i.v. oder i.m.) vor als auch als oraler Prodrug Cefuroximaxetil, das nach Aufnahme in der Leber zu Cefuroxim freigesetzt wird. Diese Dualität ermöglicht eine Anwendung sowohl in stationären als auch ambulanten Situationen und bietet eine gute Gewebepenetration in Atemwege, Knochen und Harnwege bei entzündlichen Prozessen.
Die Indikationen umfassen Infektionen der oberen Atemwege wie akute Otitis media, Sinusitis sowie Infektionen der unteren Atemwege wie akute Bronchitis und Pneumonie. Zusätzlich wird Cefuroxim häufig bei Harnwegsinfekten, Haut- und Weichteilinfektionen sowie bestimmten gynäkologischen Infektionen eingesetzt.
Das Spektrum deckt typischerweise grampositive Erreger (z. B. Streptokokken) sowie eine Reihe gramnegativer Erreger ab, einschließlich einiger Hämophilus- und Moraxella-Arten. Gegen lokale Resistenzentwicklungen ist die Wirksamkeit abhängig von der jeweiligen bakteriellen Empfindlichkeit, weshalb sich die Anwendung nach lokalen Leitlinien richtet. Die parenterale Form eignet sich besonders für schwerere Infektionen oder wenn eine orale Einnahme nicht möglich ist.
Die Dosierung richtet sich nach Indikation, Schweregrad der Infektion, Alter und Nierenfunktion. Erwachsene erhalten typischerweise Cefuroximaxetil 250–500 mg zweimal täglich, bei schweren Infektionen kann eine Dosis von bis zu 750 mg zweimal täglich erforderlich sein. Parenterale Behandlung erfolgt meist als 750 mg bis 1,5 g Cefuroxim i.v. oder i.m. alle 8–12 Stunden, je nach Infektion und klinischem Verlauf. Therapiedauer variiert, üblicherweise 5–10 Tage, bei bestimmten Infektionen ggf. länger in Abstimmung mit dem Arzt.
Cefuroximaxetil wird am besten zu Mahlzeiten eingenommen, um die Aufnahme zu verbessern. Die Tabletten sollten unzerkaut mit ausreichend Wasser geschluckt werden; bei Bedarf kann die Suspension nach Anweisung des Herstellers zubereitet werden. Bei Niereninsuffizienz ist eine Dosisanpassung erforderlich; eine ärztliche Anpassung ist bei eingeschränkter glomerulärer Funktion sinnvoll.
Bei vergessener Dosis möglichst bald nachholen, jedoch keine doppelte Dosis bei nahendem nächsten Termin einnehmen. Ändern Sie nicht eigenmächtig die Behandlungsdauer oder stoppen Sie die Therapie vorzeitig, ohne Rücksprache mit dem behandelnden Arz t. Lagerung: ungeöffnete Parenteralia bei kontrollierter Raumtemperatur; Applikationssizungen der Suspension kühl lagern, nach Zubereitung innerhalb der vom Hersteller angegebenen Zeit verwenden und Restmengen entsorgen.
Wie alle Antibiotika kann Cefuroxim Nebenwirkungen verursachen. Häufig treten Magen-Deschwerden, Übelkeit, Durchfall oder Hautausschläge auf. Leichte Kopfschmerzen oder Schwindel sind ebenfalls möglich. Gelegentlich kann es zu heftigerer Bauchschmerzen, Blähungen oder Hautreaktionen kommen.
Schwere allergische Reaktionen sind selten, aber möglich: Brustenge, Anschwellen von Augenlidern, Gesicht oder Kehle, Hautausschlag mit Atemnot. Anzeichen einer schweren Unverträglichkeit erfordern sofort ärztliche Notfallhilfe. Bei länger dauernder oder besonders wässriger Durchfall oder Verdacht auf eine Clostridioides-difficile-Infektion ist eine Rücksprache mit dem Arzt sinnvoll. Bei auffälligen Leberwerten, Gelbsucht, dunklem Urin oder schweren Haut-/Schleimhautreaktionen sofort medizinisch beraten werden.
Arzt oder Apotheker sollten kontaktiert werden bei zunehmender Verschlechterung der Symptome trotz Therapie, Fieber über 38,5°C, oder Anzeichen einer schweren Infektionslage. Patienten mit bekannter Penicillin-Allergie sollten vor der Anwendung von Cefuroxim detailliert beraten werden, da Kreuzreaktionen möglich sind. Bei Nierenfunktionsstörung ist eine Dosisanpassung erforderlich; Leber- oder Nierenerkrankungen sollten dem behandelnden Arzt mitgeteilt werden.
Besondere Vorsicht gilt bei Schwangeren oder Stillenden: Cefuroxim sollte nur nach sorgfältiger Nutzen-Risiko-Abwägung verordnet werden. Bei längerer Einnahme besteht das Risiko von Superinfektionen oder einer Störung der Darmflora, weshalb gegebenenfalls präventiv eine Prophylaxe oder Beobachtung empfohlen wird. Bei Problemen mit der Verträglichkeit anderer Antibiotika ist Rücksprache mit dem Arzt sinnvoll, bevor eine Behandlung begonnen wird.
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