

| Dosierung | Paket | Preis pro Dosis | Preis | |
|---|---|---|---|---|
| 20mg | 360 Tabletten | €1,33 | €561,38 €477,17 Bester Preis Beliebt | |
| 20mg | 270 Tabletten | €1,45 | €462,79 €393,37 | |
| 20mg | 180 Tabletten | €1,61 | €339,56 €288,63 | |
| 20mg | 120 Tabletten | €1,77 | €249,19 €211,81 | |
| 20mg | 90 Tabletten | €1,94 | €205,37 €174,57 | |
| 20mg | 60 Tabletten | €2,13 | €150,60 €128,01 | |
| 20mg | 30 Tabletten | €2,56 | €90,36 €76,80 | |
| 40mg | 180 Tabletten | €2,25 | €475,12 €403,85 | |
| 40mg | 120 Tabletten | €2,47 | €349,15 €296,77 | |
| 40mg | 90 Tabletten | €2,71 | €287,53 €244,40 | |
| 40mg | 60 Tabletten | €2,99 | €210,85 €179,22 | |
| 40mg | 30 Tabletten | €3,57 | €125,96 €107,06 |
Sodbrennen, saurer Reflux sowie wiederkehrende Oberbauch- und Brustbeschwerden, die durch übermäßige Magensäure oder Rückfluss des Magensafts bedingt sind, gehören zu den häufigen klinischen Erscheinungsformen der oberen Gastrointestinaltrakt-Erkrankungen. Zwischen diesen Symptomen kann auch erosive oder nicht-erosive Refluxösophagitis auftreten, die eine gezielte säurehemmende Therapie erfordert. Esomeprazol ist der Wirkstoff, der diese Beschwerden durch Hemmung der Magensäureproduktion effektiv beeinflusst. Als Protonenpumpenhemmer (PPI) reduziert Esomeprazol die Aktivität der Magensäure-Pumpe in den Belegzellen des Magens und führt so zu einer Abnahme der säurehaltigen Environment im Magen. Das Präparat liegt üblicherweise als Hartkapsel oder Filmtablette vor und wird entsprechend der ärztlichen Verordnung angewendet.
Als Substanz steht Esomeprazol im Mittelpunkt einer gezielten Behandlung säurebedingter Erkrankungen des oberen Verdauungstrakts. Die medikamentöse Wirkung beruht auf der zeitlich verzögerten, aber nachhaltigen Reduktion der Magensäureproduktion, wodurch Gewebe der Speiseröhre und des Magens geschützt wird und Heilungsprozesse unterstützt werden. Die Anwendung erfolgt nach schriftlicher Verschreibung und unter Berücksichtigung individueller Faktoren wie Alter, Begleiterkrankungen und gleichzeitig verordneten Medikamenten.
Zu den primären Indikationen gehören gastroösophageale Refluxkrankheit (GERD) mit oder ohne nachweisbarer Refluxösophagitis sowie die sonstige Refluxesophagitis. Durch die Senkung der Magensäure kommt es zu symptomatischer Besserung von Sodbrennen, sauerem Aufstoßen und Brustschmerzen sowie zu einer beschleunigten Schleimhautheilung bei erosiven Formen.
Esomeprazol wird zudem bei peptischen Ulkuserkrankungen eingesetzt, etwa Magengeschwüren oder Zwölffingerdarmgeschwüren, insbesondere wenn sie durch eine vermehrte Säureproduktion bedingt oder durch NSAID-Therapie begünstigt sind. In der H. pylori-Eradikation erreicht Esomeprazol häufig den symptomatischen und bakteriologischen Therapieerfolg, wird dann aber in Kombination mit Antibiotika eingesetzt. In seltenen Fällen kommt Esomeprazol bei hypersekretorischen Zuständen wie dem Zöllinger-Ellison-Syndrom in längerer Behandlung zum Einsatz, um die Säureproduktion steuerbar zu halten.
Darüber hinaus dient Esomeprazol als unterstützende Maßnahme in der NSAID-induzierten Ulkusprophylaxe oder -therapie, um Komplikationen vorzubeugen und die Schleimhautresistenz zu erhöhen. Die konkrete Dosierung, Therapiedauer und Verlaufsziel werden individuell durch den behandelnden Arzt festgelegt und richten sich nach dem klinischen Bild sowie dem Ansprechen auf die Behandlung.
Die übliche Dosierung für Erwachsene liegt je nach Zustand bei 20 mg bis 40 mg pro Tag, häufiger wird zunächst mit 20 mg begonnen. Die Anfangstherapie kann je nach Ansprechen und Befund über mehrere Wochen fortgeführt werden; bei Heilung einer Refluxösophagitis spricht man oft nach 4–8 Wochen von einer Stabilisierung, in einigen Fällen kann eine längere Behandlung erforderlich sein. Die individuelle Dosierung folgt der ärztlichen Bewertung und kann bei schweren oder rezidivierenden Befunden angepasst werden.
Esomeprazol sollte in der Regel 60 Minuten vor der Mahlzeit eingenommen werden, da dies den Wirkeintritt optimiert. Die Kapseln können ganz mit Wasser geschluckt werden. Falls eine Schluckstörung vorliegt, ist eine Öffnung der Kapsel möglich: Der Inhalt kann vorsichtig in etwas Apfelmus oder Birnenbrei gemischt werden; sofort verzehren, ohne zu kauen, und anschließend viel Wasser trinken. Die Mischung ist nicht zur längerfristigen Aufbewahrung geeignet und sollte rasch konsumiert werden.
Bei verpasster Einnahme soll die fehlende Dosis möglichst zeitnah eingenommen werden. Wenn der nächste Termin jedoch sehr nahe liegt, sollte die versäumte Dosis ausgelassen und der reguläre Einnahmeplan fortgeführt werden; niemals zwei Dosen gleichzeitig verwenden. Was die gleichzeitige Einnahme mit Antazida oder anderen Säurehemmstoffen betrifft, erfolgt die Praxisregelung individuell; der behandelnde Arzt gibt hierzu konkrete Anweisungen.
Halten Sie sich ansonsten an Lagerungshinweise: Bewahren Sie Esomeprazol in der Originalverpackung, vor Licht geschützt und bei Raumtemperatur (etwa 15–25°C). Lagern Sie das Arzneimittel außerhalb der Reichweite von Kindern. Öffnen Sie eine neue Verpackung erst bei Bedarf und entsorgen Sie Restmengen gemäß regionaler Vorgaben, wenn das Haltbarkeitsdatum erreicht ist oder das Produkt optisch verändert wirkt.
Zu den häufigeren Nebenwirkungen gehören Kopfschmerzen, Durchfall, Übelkeit, Bauchschmerzen, Blähungen und seltenes Erbrechen. Leichte Hautreaktionen oder Schwindelgefühle können ebenfalls auftreten. Die Mehrzahl der Patientinnen und Patienten toleriert Esomeprazol gut; schwere Reaktionen sind selten, erfordern aber umgehend ärztliche Abklärung.
Langfristige oder wiederholte Anwendung kann zu Mängeln bestimmter Nährstoffe führen, etwa Magnesium, Vitamin B12 oder Kalzium, wodurch Müdigkeit, Muskelkrämpfe, Nervenschäden oder Knochenschwund auftreten können. In sehr seltenen Fällen kann eine akute Immunreaktion oder eine Leberwertveränderung auftreten. Bei Anzeichen einer schweren allergischen Reaktion, wie masivem Hautausschlag, Atembeschwerden oder Schwellungen im Gesicht, sollte umgehend medizinische Hilfe in Anspruch genommen werden.
Bei Durchfall, der blutigen Stuhlgang oder starkem Bauchschmerz begleitet, oder wenn sich Beschwerden trotz Therapie nicht bessern, ist eine ärztliche Abklärung notwendig. Patienten mit Nierenerkrankungen oder langfristiger Diuretikabnahme sollten vor Beginn einer PPI-Therapie ihren behandelnden Arzt konsultieren, da es zu individuellen Anpassungen kommen kann.
Suchen Sie medizinische Beratung auf, wenn sich Symptome trotz fortgesetzter Esomeprazol-Therapie verschlechtern oder neue Beschwerden auftreten. Eine plötzliche Verschlechterung der Speiseröhrenbeschaffenheit, anhaltendes Sodbrennen trotz Therapie oder wiederkehrende Erbrechen erfordern zeitnahe Abklärung.
Konsultieren Sie den Arzt ferner bei Anzeichen einer schweren Allergie, anhaltendem Durchfall mit oder ohne Blut, starkem Bauchschmerz oder Anzeichen eines Magnesiummangels (Muskelkrämpfe, Zittrigkeit, unregelmäßiger Puls). Langzeitanwendung sollte regelmäßig ärztlich begleitet werden, um Knochengesundheit, Nährstoffstatus und die Gesamtverträglichkeit zu überwachen. Bei Schwangerschaft oder Stillzeit fragen Sie bitte vor der Einnahme nach ärztlicher Empfehlung; Anwendung erfolgt nur nach sorgfältiger Nutzen-Abwägung.
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