

| Dosierung | Paket | Preis pro Dosis | Preis | |
|---|---|---|---|---|
| 10ml | 6 Flaschen | €30,33 | €227,44 €181,95 Bester Preis Beliebt | |
| 10ml | 5 Flaschen | €34,99 | €218,69 €174,95 | |
| 10ml | 4 Flaschen | €38,49 | €192,44 €153,96 | |
| 10ml | 3 Flaschen | €43,16 | €161,83 €129,46 | |
| 10ml | 2 Flaschen | €46,65 | €116,63 €93,30 | |
| 10ml | Flasche | €52,48 | €65,60 €52,48 |
Podophyllinharz ist eine topische Resinsubstanz aus Podophyllum-Arten und gehört zur Klasse der zytotoxischen Lignan-Verbindungen. Es wirkt als Mitosehemmstoff, der die Mikrotubuli-Bildung blockiert, und wird primär zur Behandlung äußerer Genitalwarzen infolge einer HPV-Infektion verwendet.
Der aktive Bestandteil, Podophyllotoxin, hemmt die Polymerisierung von Tubulin. Dadurch stoppen schnell teilende Zellen in der Metaphase der Mitose und sterben ab; Warzengewebe wird abgetragen, während benachbarte gesunde Haut weniger betroffen bleibt – doch lokale Reizungen sind keine Seltenheit.
Da Podophyllinharz topisch angewendet wird, ist die systemische Aufnahme in der Regel gering. Bei ausgedehnter Anwendung, beschädigter Haut oder fehlerhafter Anwendung kann es dennoch zu systemischen Reaktionen kommen. Folglich erfolgt die Verabreichung ausschließlich unter ärztlicher Anleitung und mit sorgfältiger Hautaufsicht.
In der Praxis bedeutet dies eine kontrollierte Anwendung, bei der streng darauf geachtet wird, dass nur die Warzenfläche behandelt wird. Die Substanz ist stark reizend und wird daher nur mit besonderes Vorsicht eingesetzt, um umliegende Haut zu schützen und Komplikationen zu minimieren.
Häufige medizinische Anwendung ist die Behandlung äußerer Genitalwarzen (Condylomata acuminata) bei HPV-Infektionen. Podophyllinharz wird meist in der Praxis als dünne Paste direkt auf die Warzen aufgetragen und dort über einen begrenzten Kontaktzeitraum belassen.
Zusätzlich können anal- und perianale Warzen in bestimmten Fällen mit der Substanz behandelt werden, immer unter sorgfältiger Abgrenzung gesunder Hautbereiche. Die Behandlung erfolgt schrittweise und bewertet Hautreaktionen sowie den Erfolg jeder Sitzung.
Bei einigen Hautveränderungen, die durch HPV verursacht werden, kann Podophyllinharz ebenfalls Anwendung finden, sofern der behandelnde Arzt eine klare Indikation sieht und die Risiken prüft. Die Wirksamkeit hängt vom Warzenstadium, der Lokalisation und der Hautempfindlichkeit ab.
Wie es typischerweise angewendet wird, erfolgt die Behandlung ausschließlich durch medizinisches Personal in der Praxis. Eine dünne Schicht Podophyllinharz wird auf die Warzen aufgetragen, gefolgt von einer kontrollierten Kontaktzeit von meist 1 bis 4 Stunden; danach wird der überschüssige Harz sorgfältig entfernt.
Nach der ersten Behandlung folgen oft weitere Sitzungen im Abstand von einer bis drei Wochen, bis eine Abheilung erreicht ist oder die Warzen nicht mehr nachweisbar sind. Die Behandlung erfordert enge Überwachung, da lokale Hautreaktionen häufig auftreten.
Hinweise für Patientinnen und Patienten: Podophyllinharz ist in der Regel nicht für die Selbstanwendung vorgesehen. Falls Alternativen wie Podophyllotoxin-Gele (0,5%) eingesetzt werden, erfolgt die Anwendung meist durch angeleitete Heimbehandlung, nicht durch Harzpaste. Der Arzt klärt über konkrete Anweisungen, Konzentrationen und Behandlungsdauer auf.
Wichtige Sicherheitsinformationen umfassen die hohe Reizschärfe des Harzes. Podophyllinharz kann zu chemischen Hautverbrennungen führen, wenn es zu lange oder auf zu größeren Flächen angewendet wird. Daher wird die Anwendung ausschließlich unter ärztlicher Aufsicht durchgeführt und mit geeigneten Abdeckmaßnahmen umgesetzt.
Vermeiden Sie Kontakt mit gesunder Haut, Schleimhäuten, Augen und Schleimhäuten. Tragen Sie während der Behandlung Handschuhe, schützen Sie umliegende Hautbereiche und waschen Ihre Hände nach dem Auftragen. Verwenden Sie die Substanz nur auf gut begrenzten Arealen gemäß ärztlicher Anweisung.
Kontraindikationen umfassen Schwangerschaft und Stillzeit, schwere Leber- oder Nierenerkrankungen sowie bekannte Allergien gegen Podophyllotoxin oder Podophyllin. Kinder und Jugendliche sollten nur unter besonderer ärztlicher Anleitung behandelt werden. Bei grenzwertigen Leberwerten bedarf es individueller Abwägung.
Häufige Nebenwirkungen betreffen die Anwendungsstelle: Rötung, Brennen, Jucken und temporäre Austrocknung der Haut; in vielen Fällen kommt es zu leichten Erosionen oder Blasenbildung an der Auftragsstelle.
Gelegentlich können Pigmentveränderungen, starke Hautreizungen oder Schleimhautkontakt auftreten. Wenn sich Hautschäden ausweiten oder ungewöhnliche Schmerzen entstehen, ist eine ärztliche Nachkontrolle sinnvoll. Seltene systemische Effekte nach topischer Anwendung sind möglich, aber deutlich seltener.
Schwere oder anhaltende Reaktionen wie Atembeschwerden, allgemeines Unwohlsein oder Anzeichen einer allergischen Reaktion erfordern sofortige medizinische Abklärung. Bereits gemäßigte Reizungen sollten unter ärztlicher Anleitung beobachtet und gegebenenfalls angepasst werden.
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