| Dosierung | Paket | Preis pro Dosis | Preis | |
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| 10mg | 360 Tabletten | €0,94 |
€420,83
€336,66
Bester Preis
Beliebt
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| 10mg | 180 Tabletten | €1,02 |
€229,40
€183,52
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| 10mg | 120 Tabletten | €1,12 |
€168,03
€134,42
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| 10mg | 90 Tabletten | €1,20 |
€135,88
€108,71
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| 10mg | 60 Tabletten | €1,32 |
€99,35
€79,48
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| 10mg | 30 Tabletten | €1,46 |
€55,51
€44,41
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Isosorbiddinitrat gehört zu den Nitratpräparaten und wird seit Jahrzehnten in der Behandlung der stabilen Angina pectoris eingesetzt. Eine bemerkenswerte Eigenschaft ist die Freisetzung von Stickstoffmonoxid, die eine Venodilatation induziert und so Vorlast sowie den myokardialen Sauerstoffbedarf senkt. In der Praxis stehen akut wirkende sublinguale Formen sowie retardierte Tabletten für die Langzeitprophylaxe zur Verfügung.
Nach Gabe erreicht das Präparat rasch eine bioverfügbare Konzentration; der Wirkbeginn variiert je nach Darreichungsform. Sublinguale Präparate liefern zügige Linderung akuter Beschwerden, während Retardformen eine konstante Grundwirkung über den Tag sichern. Aufgrund möglicher Toleranzentwicklungen ist der Einsatz mit regelmäßigen Einnahmestrukturen und gelegentlichen nitratsfreien Intervallen zu planen.
Pharmakodynamisch wirkt Isosorbiddinitrat primär durch venöse Dilatation, wodurch der venöse Rückfluss abnimmt und der kardiale Sauerstoffbedarf sinkt. Bei ausreichender Durchblutung kann sich die Belastbarkeit verbessern. Die systemische Vasodilatation kann auch diastolische Druckverhältnisse beeinflussen, weshalb Blutdruck und Herzfrequenz vor Therapiebeginn geprüft werden sollten.
Indikationen umfassen die Behandlung und Prophylaxe der stabilen Angina pectoris. Isosorbiddinitrat dient der Verminderung von Belastungssymptomen und kann die Belastungsdurchblutung verbessern. In der Praxis wird es als Bestandteil einer antianginösen Strategie eingesetzt, insbesondere bei Patienten mit bekannter Koronarinsuffizienz.
Formen und Anwendung variieren je nach Indikation. Sublinguale Tafeln oder Tropfen liefern schnelle Wirkung, Retardtabletten ermöglichen eine langanhaltende Grundtherapie. Die Dosis wird individuell angepasst; eine regelmäßige Einnahme mit nitratsfreier Periode ist sinnvoll, um Toleranzentwicklung zu minimieren. Bei einigen Patienten kann eine Wirkung auf den Blutdruck beobachtet werden.
Wichtige Anwendungsaspekte umfassen die Orientierung an den Belastungszeichen, die Berücksichtigung von Begleiterkrankungen und die Abstimmung mit anderen antianginösen Arzneimitteln. Da Isosorbiddinitrat auch Einfluss auf die Herzfrequenz haben kann, ist eine kardiologische Begleitung bei instabilen Zuständen ratsam.
Absolute Gegenanzeigen umfassen Hypotonie (< 90 mmHg systolisch), schweren Hypovolemiezustand, kardiogenen Schock, fortgeschrittene Mitralstenose mit Hypertrophie sowie bekannte Überempfindlichkeit gegen Isosorbiddinitrat oder andere Nitrate. Gleichzeitige Behandlung mit Phosphodiesterase-5-Inhibitoren oder Riociguat ist strikt kontraindiziert, da es zu lebensbedrohlicher Hypotonie kommen kann.
Vorsichtsmaßnahmen betreffen Toleranzentwicklung (Nitrate-Toleranz) und das Vermeiden eines durchgehenden Therapie-Status ohne nitratsfreie Intervalle. Bei Leber- oder Nierenerkrankungen ist eine Dosisanpassung möglich sinnvoll, da der Metabolismus variieren kann. Vorsicht ist geboten bei erhöhtem Infrarotdruck, Wärmeexposition oder vollem Blutdruckabfall, da dies die vasodilatatorische Wirkung verstärken kann.
Besondere Situationen umfassen Schwangerschaft und Stillzeit, bei denen der Nutzen gegen potenzielle Risiken abzuwägen ist. Bei Kindern und Jugendlichen ist die Anwendung sorgfältig zu prüfen. Patienten mit Glaukomanpassung oder Sympathikusstörung sollten eng überwacht werden, um orthostatische Effekte zu minimieren.
Sehr häufige Nebenwirkungen sind Kopfschmerz, flush und gelegentlich Orthostase bedingte Symptome durch Blutdrucksenkung. Diese Reaktionen treten typischerweise zu Therapiebeginn auf und nehmen meist im Verlauf ab.
Häufige Nebenwirkungen umfassen Schwindel, Tachykardie, Hypotonie und gelegentlich Übelkeit. Bei schneller Dosiserhöhung oder hohen Dosen kann es zu intensiveren Symptomen kommen, die eine medizinische Überwachung erfordern.
Gelegentliche bis seltene Reaktionen schließen Hautreaktionen, Erbrechen, Brennen am Schleimhautbereich, Brustschmerz oder Synkopen ein. Sehr selten können sich Methemoglobinämie oder allergische Reaktionen entwickeln; bei Verdacht ist eine rasche medizinische Abklärung angezeigt.
Die bedeutendste Interaktion besteht mit PDE-5-Hemmern (z. B. Sildenafil, Tadalafil, Vardenafil) oder Riociguat. Diese Kombination kann zu schweren oder lebensbedrohlichen Hypotonien führen; eine gleichzeitige Einnahme ist kontraindiziert oder erfordert eine sorgfältige ärztliche Abstimmung und ausreichende Abstinenzzeiten gemäß Produktinformation.
Weitere relevante Interaktionen betreffen andere Antihypertensiva, Vasodilatatoren oder Alkohol, die die blutdrucksenkende Wirkung potenzieren können. Entzündungshemmende oder sedierende Medikamente können das klinische Bild beeinflussen; regelmäßige Kontrolle von Blutdruck, Herzfrequenz und Signs of Hypotension ist empfohlen, besonders bei Therapiebeginn oder Dosisänderungen.
Pharmakokinetisch relevante Interaktionen mit Enzymhemmern oder Nahrungsmitteln sind selten, dennoch sollte der Patient bei erheblicher Leber- oder Nierenfunktionsstörung eine Dosisanpassung und engmaschige Überwachung in Erwägung ziehen. Informieren Sie stets das medizinische Personal über alle eingenommenen Arzneimittel, einschließlich frei verkäuflicher Präparate und pflanzlicher Präparate.
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