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Levothyroxin

Auch bekannt als: Euthyrox Letrox Thyrex Tirosint
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Hinweis: Levothroid ist ein Schilddrüsenhormonersatz. Dieser Text ersetzt kein Gespräch mit Ihrem Arzt oder Apotheker und dient der Orientierung in der Apotheke.

Was ist Levothroid? – Grundlegende Informationen

Wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen, dass Schilddrüsenhormone den Grundstoffwechsel regulieren und den Energielevel beeinflussen. Studien deuten darauf hin, dass eine gut eingestellte Levothyroxine-Therapie helfen kann, Müdigkeit zu lindern und das allgemeine Wohlbefinden zu verbessern, ohne konkrete Zahlen zu nennen. Levothroid enthält Levothyroxin, ein synthetisches Schilddrüsenhormon, das dem körpereigenen Hormon Thyroxin ähnlich ist.

Sie erhalten Levothroid als Tabletten, die täglich eingenommen werden. Die Behandlung ersetzt das Hormon, das Ihre Schilddrüse normalerweise produziert, wenn diese weniger arbeitet als nötig. Dadurch soll der Stoffwechsel wieder auf ein normales Niveau gebracht werden.

In Österreich kommt Levothroid als Bestandteil der Schilddrüsenhormone zum Einsatz. Die exakte Dosierung und die Dauer der Behandlung hängen von Ihrem individuellen Befund ab. Regelmäßige Bluttests helfen, die Werte zu kontrollieren und die Dosis anzupassen.

Bei Medikamentenwirkungen können Wechselwirkungen mit anderen Mitteln und Nahrungsmitteln auftreten. Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker über alle weiteren Arzneimittel, Nahrungsergänzungsmittel und Erkrankungen. Nehmen Sie Levothroid nur wie verordnet ein und ändern Sie nichts eigenständig.

Eine eigenständige Dosisänderung kann zu zu hohen oder zu niedrigen Hormonwerten führen. Wenn sich Ihre Symptome ändern oder Sie Nebenwirkungen bemerken, sprechen Sie zeitnah mit einem Gesundheitsdienstleister. Die Verschreibungspflicht kann je nach lokalen Regeln in Österreich variieren.

Was behandelt Levothroid? – Anwendungsgebiete

Levothroid wird überwiegend zur Behandlung einer Schilddrüsenunterfunktion genutzt. Wenn die Schilddrüse zu wenig Hormone produziert, reagiert der Körper langsamer, was zu Müdigkeit, Gewichtszuständen, kaltem Empfinden und Konzentrationsschwierigkeiten führen kann. Levothroid zielt darauf ab, diese Symptome zu verbessern, indem es das fehlende Hormon ersetzt.

Auch nach Operationen an der Schilddrüse oder nach bestimmten Behandlungen kann eine Hormonersatztherapie nötig sein. Sie hilft, den Hormonhaushalt stabil zu halten und den Alltag zu erleichtern. Die Behandlung wird individuell an Ihre Situation angepasst.

Schwangere Frauen mit Schilddrüsenerkrankungen benötigen oft eine engmaschige Überwachung. Die Gesundheit von Mutter und Kind hängt davon ab, dass der Schilddrüsenhormonspiegel gut reguliert ist. Ihr Arzt wird regelmäßige Kontrollen empfehlen, um die richtige Dosis sicherzustellen.

Bei bestimmten Erkrankungen oder Hormonstörungen kann der Einsatz von Levothroid zusätzlich angepasst oder überwacht werden. Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie andere hormonelle Behandlungen oder bestimmte Medikamente verwenden. Die Entscheidung über die Anwendung trifft Ihr betreuender Facharzt gezielt auf Basis Ihrer Werte.

Levothroid eignet sich in der Regel für Kinder, Jugendliche und Erwachsene, aber die Behandlung folgt immer einer individuellen Einschätzung. Bei Unsicherheit fragen Sie den behandelnden Arzt oder Apotheker nach einer auf Sie zugeschnittenen Empfehlung. Prüfen Sie den Beipackzettel auf Hinweisen zur speziellen Anwendung bei bestimmten Altersgruppen.

Schneller Einstieg: Wie beginnen Sie die Behandlung

Bevor Sie mit Levothroid beginnen, klären Sie mit Ihrem Arzt die Ursache der Schilddrüsenunterfunktion, Ihre Begleiterkrankungen und die anderen Medikamente, die Sie einnehmen. Eine klare Verschreibung und passende Kontrollen helfen, Ihre Therapie sicher zu gestalten. Die ersten Wochen sind oft eine Phase der Anpassung, in der sich Ihr Körper an den Hormonmangel bzw. -überschuss gewöhnen muss.

Schritt 1: Ärztliche Verschreibung und Erstgespräch

Ihr Arzt stellt fest, ob Levothroid für Sie geeignet ist, und bestimmt die Anfangsdosis nach Ihren Messwerten. Es ist wichtig, alle Beschwerden, Allergien und bisherigen Behandlungen offen zu besprechen. Falls Sie andere Schilddrüsenmedikamente verwenden, muss der Arzt diese Informationen kennen, um keine Wechselwirkungen zu verursachen.

Schritt 2: Anfangsdosis festlegen und Einnahmeplan erstellen

Die Anfangsdosis wird individuell festgelegt und kann sich während der Behandlung ändern. Dazu gehört, wie oft Sie das Medikament morgens einnehmen und zu welchem Zeitpunkt. Der Einnahmeplan soll Ihnen helfen, eine regelmäßige Routine zu entwickeln, damit der Spiegel stabil bleibt.

Schritt 3: Bluttests und Überwachung vereinbaren

Bluttests messen regelmäßig den TSH-Wert und andere Schilddrüsenhormonwerte. Diese Ergebnisse leiten Anpassungen der Dosis ab. Die Tests helfen, Über- oder Unterdosierung früh zu erkennen und zu korrigieren.

Schritt 4: Hinweise zur täglichen Routine und Dokumentation

Schreiben Sie sich auf, wann Sie die Tablette einnehmen, welche anderen Medikamente Sie nutzen und ob besondere Ereignisse den Alltag beeinflussen. Eine gute Dokumentation erleichtert dem Arzt das Nachsehen und der Therapie eine sichere Weiterführung.

Falls Sie schon andere Medikamente einnehmen, prüfen Sie mit dem Apotheker, ob Wechselwirkungen auftreten könnten. Die Einnahme erfolgt in der Regel morgens, eine Stunde vor dem Frühstück, aber der Arzt kann individuelle Anpassungen empfehlen. Beachten Sie die Anweisungen Ihres Behandlers sorgfältig.

Tägliche Einnahme: Timing, Mahlzeiten, vergessene Dosis

In der Praxis wird Levothroid oft morgens auf nüchternen Magen eingenommen, idealerweise vor dem Frühstück. Trinken Sie dazu Wasser; andere Getränke oder Speisen sollten in der Nähe der Einnahme vermieden werden, um die Aufnahme zu optimieren. Ihr Arzt kann jedoch individuelle Absprachen treffen, je nach Begleiterkrankungen und Medikation.

Wenn Sie ein- oder zweimal pro Tag Medikamente einnehmen, stimmen Sie sich mit dem Arzt ab. Grundsätzlich gilt: Nehmen Sie nicht spontan zwei Dosen auf einmal ein, um eine zeitliche Abweichung auszugleichen. Halten Sie sich an den Plan, damit der Spiegel stabil bleibt.

Bei vergessener Dosis sollten Sie so handeln, wie es Ihnen vom Arzt geraten wurde. Oft wird empfohlen, die versäumte Tablette zum nächsten normalen Zeitpunkt einzunehmen und nicht doppelt nachzuholen. Falls sich der nächsten Einnahmezeitpunkt bald nähert, fragen Sie in der Apotheke nach der empfohlenen Vorgehensweise.

Wenn Sie eine Dosis auslassen oder zu spät einnehmen, kann das die Werte beeinflussen. In bestimmten Situationen kann der Arzt eine kurze Anpassung der Dosis vornehmen oder weitere Kontrollen anordnen. Sprechen Sie bei Unsicherheit immer mit Ihrem Gesundheitsdienstleister.

Lassen Sie andere Substanzen wie Kalzium- oder Eisenpräparate sowie bestimmte Multivitamine zeitlich so verschieben, dass sie nicht unmittelbar mit Levothroid interferieren. Der Apotheker kann Ihnen günstige zeitliche Trennungen vorschlagen, damit die Aufnahme möglichst effizient bleibt.

Was Sie in den ersten Tagen und Wochen merken könnten

In den ersten Tagen kann es einige Anpassungssymptome geben; der Körper braucht Zeit, sich an den Hormonstatus zu gewöhnen. Müdigkeit oder Leeregefühl können zunächst bestehen bleiben, bis sich der Spiegel stabilisiert. Bei guter Begleitung und regelmäßigen Kontrollen verbessern sich viele Beschwerden im Verlauf der Behandlung.

Leichte Veränderungen im Hautbild, im Schlafmuster oder im Temperament können auftreten. Wenn Sie nervös, unruhig oder unruhig werden, könnte dies eine vorübergehende Reaktion auf die Hormonersatztherapie sein. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn solche Symptome länger anhalten.

Bei manchen Patienten kann es zu einer vorübergehenden Gewichtszunahme oder -abnahme kommen, abhängig von der individuellen Stoffwechsellage. Die Gewichtsentwicklung ist oft langsam und hängt von vielen Faktoren ab. Halten Sie an der empfohlenen Ernährung und Bewegung fest, um den Körper umfassend zu unterstützen.

Wenn sich Ihr Befinden nicht bessert oder sich verschlechtert, informieren Sie den Arzt zeitnah. Manchmal sind Anpassungen der Dosis nötig oder es müssen andere Ursachen in Betracht gezogen werden. Diese Phase benötigt Geduld und regelmäßige Abstimmung mit dem Behandlungsteam.

Erkennbare Verbesserungen wie mehr Energie, bessere Konzentration und allgemeines Wohlbefinden treten oft schrittweise auf. Die zeitliche Reichweite variiert stark von Person zu Person. Ihr Arzt wird Ihnen berichten, wann erste Veränderungen erwartet werden können.

Wenn etwas schief läuft: Wann Sie den Arzt kontaktieren sollten

Kontaktieren Sie Ihren Arzt, wenn neue Brustschmerzen oder unregelmäßiger Herzschlag auftreten. Solche Zeichen können auf eine Überdosierung oder andere Herzprobleme hindeuten und erfordern eine zeitnahe Abklärung. Zögern Sie nicht, medizinische Hilfe zu suchen, wenn sich Ihr Zustand verschlechtert.

Beobachten Sie anhaltende Nervosität, Zittern, Schlafstörungen oder ungewöhnliche Nervosität. Falls diese Beschwerden länger als ein paar Tage anhalten, ist eine ärztliche Beratung sinnvoll. Der Arzt prüft die Werte und passt gegebenenfalls die Dosis an.

Bei Gewichtsveränderungen, plötzlicher Körperschwankung oder ungewöhnlicher Müdigkeit helfen Bluttests, die Ursache zu klären. Der Arzt verifiziert den Schilddrüsenstatus und entscheidet über die weitere Vorgehensweise. Wenden Sie sich sofort an den Notdienst, wenn schwere Symptome auftreten.

Skalierungen in der Schilddrüsenfunktionslage können auch andere Medikation beeinflussen. Informieren Sie Ihren Apotheker über neue oder abgesetzte Arzneien, insbesondere über Supplements oder Hormone. Konsultieren Sie regelmäßig den Behandler, bevor Sie neue Mittel beginnen.

Bei Anzeichen einer schweren allergischen Reaktion, Hautausschlägen, Atembeschwerden oder Schluckbeschwerden beenden Sie die Einnahme und suchen Sie dringend medizinische Hilfe. Diese Symptome erfordern oft eine schnelle Einschätzung durch Fachpersonal. Ihr Umfeld kann Sie unterstützen, rechtzeitig Hilfe zu bekommen.

Aufbewahrung und Handhabung

Lagern Sie Levothroid bei Raumtemperatur, geschützt vor Licht und Feuchtigkeit. Die Originalverpackung hilft, die Tabletten stabil zu halten. Vermeiden Sie Feuchtigkeit durch zu feuchte Aufbewahrungsorte wie Badezimmerregale.

Bewahren Sie das Medikament außerhalb der Reichweite von Kindern auf. Prüfen Sie regelmäßig das Haltbarkeitsdatum und entsorgen Sie abgelaufene Tabletten umgehend gemäß lokalem Rat. Beschädigte Packungen sollten nicht verwendet werden.

Öffnen Sie die Packung erst kurz vor dem Zeitpunkt der Einnahme, wenn möglich. Notieren Sie sich bei jedem Einkauf oder jeder Verschreibung die Details, damit der Behandler den Überblick behält. Bewahren Sie ggf. eine Notiz zu Ihrer aktuellen Dosis auf.

Bewahren Sie keine zusätzlichen Medikamente in demselben Behälter auf, um Verwechslungen zu vermeiden. Falls eine andere Medikation nicht sicher mit Levothroid zusammenpasst, klären Sie das mit Ihrem Apotheker. Fragen Sie bei Unsicherheit nach, wie Sie die Lagerung optimal handhaben.

Wenn Sie eine neue Behandlungsoption beginnen oder ein anderes Hormonmittel verwenden, informieren Sie Ihren Arzt. Änderungen in der Medikation können Einfluss auf Levothroid haben. Die regelmäßige Überprüfung der Werte bleibt wichtig, auch wenn die Lagerung korrekt erfolgt.

Wichtige Nebenwirkungen und Gegenanzeigen

Zu den häufigeren Nebenwirkungen gehören nervöse Empfindungen, Schlafstörungen, Herzrasen oder Kopfschmerzen. Diese Zeichen sind oft vorübergehend, können aber auch auf eine zu hohe Dosis hinweisen. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn sie Beschwerden verursachen oder seltsam wirken.

Gewichtsveränderungen, Muskelzittern oder Schwitzen können ebenfalls beobachtet werden. Führen Sie ein Tagebuch über Ihre Symptome, damit der Arzt die passende Dosis anpassen kann. Bei schweren Nebenwirkungen sofort medizinische Hilfe suchen.

Gegenanzeigen umfassen bekannte Überempfindlichkeit gegen Levothyroxin, bestimmte akute Erkrankungen des Herzens oder Nebenniere; schwere Entgleisungen der Schilddrüse sollten fachärztlich überwacht werden. Lesen Sie den Beipackzettel sorgfältig und besprechen Sie alle individuellen Risiken mit Ihrem Arzt.

Bei unsicheren Situationen oder ungewöhnlichen Reaktionen fragen Sie Ihre Apotheke oder Ihren Arzt. Die Informationen ersetzen keine individuelle Beratung. Nur der Behandler kann einschätzen, ob Levothroid in Ihrem Fall geeignet ist und welche Begleitmedikation sinnvoll ist.

Hinweise zur Verschreibung, Verfügbarkeit und lokalen Regeln

In Österreich kann Levothroid verschreibungspflichtig sein; je nach lokaler Regelung kann eine Verschreibung erforderlich sein. Klären Sie mit Ihrem Apotheker, ob Sie ein Rezept benötigen oder ob das Präparat unter bestimmten Bedingungen frei verfügbar ist. Der Apotheker kann Ihnen die Optionen erläutern.

Die Notwendigkeit einer kontinuierlichen Überwachung bleibt unabhängig von der Verfügbarkeit bestehen. Bluttests und Arzttermine helfen, die Therapie sicher fortzuführen. Wenn Sie Fragen zur Versorgung haben, hilft Ihnen die Apotheke gerne bei der Planung.

Arbeits- oder Reisesituationen sollten bei der Planung der Einnahme bedacht werden. Informieren Sie sich rechtzeitig über Alternativen oder Anpassungen, falls Sie längere Zeiten unterwegs sind. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, bevor Sie während einer Reise größere Veränderungen vornehmen.

Bei Fragen zur Wechselwirkung mit anderen Mitteln, insbesondere pflanzliche Präparate, sollten Sie den Apotheker konsultieren. Nicht jedes Produkt ist kompatibel, und manche Mittel können die Wirksamkeit beeinträchtigen. Rufen Sie bei Unsicherheit stöbernd die Beratung in der Apotheke ab.

Wenn Inhalte des Beipackzettels unklar sind, überprüfen Sie die offiziellen Unterlagen oder holen Sie eine persönliche Aufklärung durch Ihre behandelnde Fachperson ein. Die individuelle Situation kann zwischen Patient zu Patient variieren, daher ist eine fachkundige Begleitung besonders wichtig.

Häufig gestellte Fragen – Praktische Antworten

Hinweis: Die Antworten geben Orientierung, ersetzen aber nicht das persönliche Gespräch mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Fragen zu Ihrer konkreten Situation sollten Sie mit Ihrem Behandler klären.

Kann ich Levothroid auch während einer Reise einnehmen?

Ja, Sie können Levothroid auch unterwegs einnehmen, solange Sie Ihre Routine möglichst konstant halten. Nehmen Sie die Tablette regelmäßig zur gleichen Uhrzeit ein und nehmen Sie ausreichend Wasser. Bewahren Sie das Medikament in der Originalverpackung auf und tragen Sie eine Kopie Ihres Rezepts mit sich, falls Sie kontrolliert werden.

Was passiert, wenn ich die Einnahme verpasst habe?

Wenn Sie eine Dosis versäumt haben, nehmen Sie sie so bald wie möglich ein, es sei denn, es ist fast Zeit für die nächste Dosis. Verdoppeln Sie nicht gleichzeitig die Einnahme. Falls Sie vor dem nächsten Termin unsicher sind, fragen Sie Ihre Apotheke oder Ihren Arzt um Rat.

Kann ich Levothroid mit anderen OTC-Medikamenten kombinieren?

Einige rezeptfreie Mittel, Nahrungsergänzungen oder Mineralstoffe können die Aufnahme beeinträchtigen. Nehmen Sie Levothroid mindestens eine Stunde vor oder drei bis vier Stunden nach kalzium- oder eisenhaltigen Präparaten ein. Klären Sie allgemein die Kombinationen mit Ihrem Apotheker ab, um Wechselwirkungen zu vermeiden.

Kann Levothroid von Erwachsenen auf Kindern übertragen oder umgestellt werden?

Die Behandlung mit Levothroid kann bei Kindern und Erwachsenen erfolgen. Die Dosierung wird alters- und gewichtsspezifisch angepasst. Nur der behandelnde Arzt kann die passende Dosis festlegen und Änderungen sicher vornehmen. Besprechen Sie alle Bedenken mit dem Kindermediziner.

Wie lange dauert es typischerweise, bis Verbesserungen spürbar sind?

Viele Menschen merken schrittweise eine Besserung im Verlauf von Wochen bis Monaten. Die ersten Veränderungen können Energie und Konzentration betreffen, aber jeder Körper reagiert individuell. Halten Sie Ihre Kontrolltermine ein, damit der Arzt die Wirkung beurteilen kann.

Kann ich Levothroid teilen oder zerkleinern?

In der Regel sollten Tabletten ganz geschluckt werden. Das Zerkleinern oder Teilen kann die Aufnahme beeinflussen und zu unerwarteten Wirksamkeitsänderungen führen. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn das Auflösen oder Teilen erforderlich ist, zum Beispiel aus Gründen der Schluckfähigkeit.

Was sollte ich meinem Zahnarzt sagen, wenn ich Levothroid nehme?

Informieren Sie Ihren Zahnarzt, dass Sie Levothroid einnehmen. Schilddrüsenhormone können in bestimmten Situationen den Zahn- und Knochenstoffwechsel beeinflussen. Bringen Sie auch Ihre aktuelle Medikation zu Terminen mit, damit der Behandler angemessen planen kann.

Wie wirkt sich Levothroid auf andere Erkrankungen aus?

Bei Herzerkrankungen, der Schilddrüsenüberfunktion oder Nebennierenproblemen ist besondere Vorsicht geboten. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt über Ihre gesamte Krankengeschichte, damit eine sichere Therapie gewährleistet ist. Die Behandlung wird individuell angepasst, um Risiken zu minimieren.

Kann ich Levothroid während der Stillzeit verwenden?

Stillen unter Levothroid ist möglich, kann aber eine engmaschige Überwachung erfordern. Der Arzt wird die Dosis gegebenenfalls anpassen und regelmäßige Kontrollen empfehlen. Informieren Sie Ihre Hebamme oder den Arzt über Ihre Stillzeit.

Wie erkenne ich eine Überdosierung von Levothroid?

Zeichen können Herzrasen, Nervosität, Zittern, Schlafstörungen oder Gewichtsveränderungen sein. Wenn diese Symptome auftreten, kontaktieren Sie Ihren Arzt sofort. Eine schnelle Abstimmung hilft, Komplikationen zu vermeiden.

Gilt Levothroid als langfristige Therapie?

Viele Patientinnen und Patienten bleiben dauerhaft auf Schilddrüsenhormonersatz angewiesen, besonders bei dauerhaft reduziertem Schilddrüsenfunktion. Die Dauer der Behandlung wird durch den Arzt festgelegt und regelmäßig überprüft. Eine beendete oder unterbrochene Behandlung kann die Werte erneut verändern.

Wie bereite ich mich auf Arzttermine vor?

Notieren Sie aktuelle Beschwerden, Nebenwirkungen, eingenommene Medikamente und Begleiterkrankungen. Bringen Sie Ihre Beipackzettel und die Liste der Ihrer Apotheke bekannten Medikamente mit. Notieren Sie auch Messwerte oder Ergebnisse aus Bluttests, wenn vorhanden.

Was tun, wenn ich eine neue Medikation verhäuft verschriebene?

Informieren Sie Ihren Arzt und Apotheker über alle neuen Medikamente in Ihrem Plan. Wechselwirkungen sind möglich, insbesondere bei Medikamenten, die den Hormonstoffwechsel beeinflussen. Eine rechtzeitige Abstimmung verhindert unerwünschte Reaktionen.

Ist Levothroid in Österreich rezeptfrei erhältlich?

Die Verfügbarkeit hängt von lokalen Regelungen ab. In vielen Fällen ist eine Verschreibung nötig. Sprechen Sie mit Ihrem Apotheker über die genauen Bestimmungen in Ihrem Bundesland. Der Apotheker kann Ihnen helfen, den richtigen Weg zu finden.

Was passiert, wenn ich eine Dosis zu spät einnehme, während ich andere Medikamente nehme?

Es kann sinnvoll sein, die Einnahme in Ihrem Rahmen weiterzuführen, solange der zeitliche Abstand zu anderen Mitteln groß genug bleibt. Halten Sie die gewohnte Routine so weit wie möglich fest. Fragen Sie bei Unsicherheit nach, wie Sie ohne Risiko vorgehen.

Gibt es spezielle Hinweise für Diabetiker, wenn sie Levothroid verwenden?

Schilddrüsenhormone können den Blutzuckerstatus beeinflussen. Wenn Sie Diabetes haben, überwachen Sie Blutzuckerwerte regelmäßig und informieren Sie Ihren Arzt über alle Veränderungen. Die Zusammenarbeit mit Ihrem Diabetes-Team ist wichtig, um beide Therapien sicher zu gestalten.

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Markus Steiner
Medizinisch überprüft von
Markus Steiner
Mag. pharm., Apotheker und Medizinredakteur