

| Dosierung | Paket | Preis pro Dosis | Preis | |
|---|---|---|---|---|
| 50mg | 360 Tabletten | €0,53 | €222,44 €189,07 Bester Preis Beliebt | |
| 50mg | 270 Tabletten | €0,57 | €181,24 €154,06 | |
| 50mg | 180 Tabletten | €0,64 | €135,93 €115,54 | |
| 50mg | 120 Tabletten | €0,81 | €113,96 €96,86 | |
| 50mg | 90 Tabletten | €0,83 | €87,87 €74,69 | |
| 50mg | 60 Tabletten | €0,93 | €65,90 €56,01 |
Dieses Informationsblatt dient der Orientierung. Es ersetzt keine individuelle ärztliche Beratung.
Dramamine ist der Markenname für Dimenhydrinat (INN: dimenhydrinate), ein Antiemetikum aus der Gruppe der Antihistaminika (H1-Rezeptor-Antagonisten) mit zusätzlich anticholinergischen Eigenschaften.
Primärer therapeutischer Zweck besteht in der Vorbeugung von Übelkeit und Erbrechen, insbesondere bei Reisekrankheit (Motion sickness). Das Präparat kann auch bei anderen Formen der Übelkeit eingesetzt werden, sofern eine ärztliche Abklärung erfolgt.
Dimenhydrinat wirkt, indem es die Wirkung von Botenstoffen an H1-Rezeptoren blockiert und dadurch zentrale sowie periphere Impulse beeinflusst, die Übelkeit auslösen. Aufgrund der anticholinergen Eigenschaften kann zudem eine beruhigende Wirkung auftreten, die die Wahrnehmung beeinträchtigen kann.
Darreichungsformen umfassen in der Regel Tabletten zur oralen Einnahme; bestimmte Präparate sind zudem als Kautabletten, Flüssigkeiten oder Reinformulierungen erhältlich. Die Packungsgröße, die Konzentration und die Anwendungsdauer richten sich nach dem Hersteller bzw. der Packungsbeilage.
Bei Unsicherheiten bezüglich Anwendung, Nebenwirkungen oder Wechselwirkungen ist eine fachkundige Beratung durch Apotheker oder Arzt einzuholen.
Indikationen umfassen vor allem die Vorbeugung von Reisekrankheit sowie Übelkeit und Erbrechen im Zusammenhang mit Bewegungsreiz, etwa bei Autofahrten, Schiffsausflügen oder Flügen. Die Anwendung erfolgt nach sorgfältiger Abwägung von Nutzen und möglichen Nebenwirkungen.
Ärzte wählen zwischen Dimenhydrinat und Alternativen wie Meclizin oder Scopolamin-Pflastern anhand der Aktivitätsdauer, des Sedationsrisikos, Begleiterkrankungen und individuellen Bedürfnissen. Bei Kindern und bei älteren Patienten erfolgen oft zusätzliche Vorsichtsmaßnahmen.
Bei Schwangerschaft oder Stillzeit erfolgt die Anwendung grundsätzlich nur nach ärztlicher Abklärung, da bestimmte Antihistaminika potenzielle Risiken bergen können. Die Packungsbeilage bietet hierzu wichtige Hinweise, die beachtet werden sollten.
Alkohol oder andere zentral dämpfende Substanzen können die sedierende Wirkung verstärken; deshalb wird empfohlen, während der Behandlung auf Alkohol zu verzichten oder den Konsum zu minimieren. Bei akuten Vergiftungen oder Verschlechterung des Gesundheitszustands sollte umgehend medizinische Hilfe in Anspruch genommen werden.
Für längere Reisen oder wiederkehrende Beschwerden kann eine individuelle Anwendungsstrategie in Absprache mit einer Apotheke sinnvoll sein, um das geeignete Präparat zu wählen. Eine Umstellung der Therapie erfolgt idealerweise unter fachlicher Begleitung.
Kinder, Jugendliche, schwangere oder stillende Personen sowie Patienten mit bestimmten Vorerkrankungen benötigen oft eine speziell angepasste Vorgehensweise; eine individuelle Beratung wird empfohlen.
Dimenhydrinat blockiert H1-Rezeptoren und wirkt zentral antiemetisch, wodurch Übelkeit im Brechzentrum des Gehirns reduziert wird. Gleichzeitig können anticholinerge Effekte die Weiterleitung von Reizen beeinflussen, was zusätzlich zu einer Verringerung der Übelkeit beitragen kann.
Im Vergleich zu Meclizin zeigt Dimenhydrinat häufig eine schnellere Wirkung, während Meclizin unter Umständen eine längere Wirkdauer besitzt und in einigen Fällen eine andere Nebenwirkungsprofillage aufweist. Die Wahl hängt von der Reaktion des individuellen Organismus ab.
Gegen Diphenhydramin bestehen Ähnlichkeiten, da beide Substanzen antihistaminisch wirken; Diphenhydramin ist jedoch oft stärker sedierend, was sowohl Vorteile als auch Nachteile je nach Situation haben kann. Die Entscheidung richtet sich nach Bedarf an tagsüber oder nachts sowie nach Begleiterkrankungen.
Scopolamin (Hyoscin), ein Anticholinergikum, unterscheidet sich durch ein anderes Profil der Nebenwirkungen und eine typischerweise längere prophylaktische Wirkdauer, eignet sich aber nicht für alle Patientengruppen. Die Form der Verabreichung (Pflaster vs. Tabletten) beeinflusst zudem die Handhabung.
Bei der Beurteilung der Optionen ist auf individuelle Verträglichkeit, vorhandene Richs, Dosiskompatibilität mit anderen Medikamenten und die geplante Einsatzdauer zu achten. Eine Beratung durch eine Apotheke oder Ärztin/Arzt wird empfohlen, um eine passende Wahl zu treffen.
| Name | Primäre Anwendung | Typischer Wirkungseintritt | Schlüsselvorteil |
|---|---|---|---|
| Dimenhydrinat (Dramamine) | Vorbeugung von Reisekrankheit und Übelkeit | Ca. 15–60 Minuten | Breites Wirkspektrum; schnelle Verfügbarkeit |
| Meclizine | Prophylaxe von Reisekrankheit und Vertigo | Ca. 1 Stunde | Längere Wirkdauer; oft weniger akute Sedation |
| Scopolamine (Transdermalpflaster) | Reisekrankheit prophylaktisch | 4–6 Stunden nach Anlegen | Wirksamer Schutz über mehrere Tage |
| Diphenhydramin | Übelkeit und Allergien; Sedierung möglich | Ca. 15–60 Minuten | Breite Verfügbarkeit; starke Sedation möglich |
Der Vergleich soll eine informierte Entscheidungsgrundlage bieten, ersetzt jedoch keine individuelle Beratung.
Für kurze Reisen kann Dimenhydrinat oft bevorzugt werden, wenn eine schnelle Wirksamkeit gewünscht ist; bei längeren Aktivitäten können Meclizin oder Scopolamin je nach Toleranz gegenüber Nebenwirkungen sinnvoller sein.
Bei bekannten Empfindlichkeiten gegenüber bestimmten Substanzen sollten Nebenwirkungen wie Mundtrockenheit, Sehstörungen oder Verstopfung bedacht werden. Lesen Sie immer die Packungsbeilage und wenden Sie sich bei Fragen an eine Fachperson.
Ein Wechsel zwischen Präparaten sollte nur unter Anleitung erfolgen, insbesondere bei bestehenden Erkrankungen oder Medikamenten.
Die Einnahme erfolgt oral gemäß Packungsbeilage. Es ist wichtig, die empfohlene Dosis nicht zu überschreiten und das Präparat in der empfohlenen Form einzunehmen.
Zur Vorbereitung auf eine Reise sollte Dimenhydrinat in der Regel etwa 30 bis 60 Minuten vor Beginn der Aktivität eingenommen werden, sofern die Packungsbeilage solche Hinweise enthält. Die Wirkung entfaltet sich am besten, wenn der Einnahmezeitpunkt eingehalten wird.
Die Einnahme sollte mit ausreichend Flüssigkeit erfolgen; Nahrungsmittel beeinflussen die Aufnahme meist nur geringfügig. Eine Einnahme zu Mahlzeiten kann bei Magenempfindlichkeit erfolgen, sofern der Hersteller dies nicht ausschließt.
Verkehrstüchtigkeit: Beeinträchtigungen der Reaktionsfähigkeit können auftreten. Daher ist während der Behandlung vorsichtiger Umgang mit Fahrzeugen oder Maschinen geboten, besonders zu Beginn der Behandlung oder bei höheren Dosen.
Wechselwirkungen mit Alkohol oder anderen zentral dämpfenden Substanzen sind zu beachten. Alkohol wird in der Regel vermieden, um die Sedation nicht zu verstärken. Vor Beginn der Behandlung sollten weitere relevante Medikamente mit dem Apotheker abgestimmt werden.
Bei bestimmten Vorerkrankungen wie Engwinkelglaukom, Prostatahyperplasie oder Harnverhalt ist eine ärztliche Abklärung erforderlich, da anticholinerge Wirkungen problematisch sein können. Die Packungsbeilage enthält weitere Hinweise.
Häufige Nebenwirkungen sind Sedation, Mundtrockenheit, verschwommenes Sehen und Verstopfung. Die Ausprägung variiert individuell und hängt von Dosis, Formulierung und Begleiterkrankungen ab.
Gegenanzeigen umfassen bekannte Überempfindlichkeit gegen Dimenhydrinat oder andere Bestandteile sowie bestimmte Vorerkrankungen wie Engwinkelglaukom, Harnverhalt bei Prostataerkrankungen oder schwere Krampfanfälle. In solchen Fällen ist eine Anwendung zu vermeiden oder medizinisch abzuwägen.
Bei älteren Patientinnen und Patienten besteht ein erhöhtes Sturzrisiko aufgrund möglicher Hangigkeiten. Eine regelmäßige Nutzen-Risiko-Bewertung ist sinnvoll.
Schwangerschaft und Stillzeit erfordern eine ärztliche Abklärung; je nach Situation kann eine Alternative bevorzugt werden. Die Sicherheit in der Stillzeit ist von Einzelfall zu Einzelfall verschieden.
Bei Anzeichen einer schweren allergischen Reaktion, Atemnot oder Brustschmerz sollte unmittelbar medizinische Hilfe in Anspruch genommen werden; Notfallsituationen können auftreten.
Weitergehende Risikofaktoren und konkrete Gegenanzeigen finden sich in der offiziellen Packungsbeilage. Bei Unsicherheiten sollte eine Fachperson konsultiert werden.
Kombination mit Alkohol oder anderen zentral dämpfenden Substanzen kann Sedation verstärken. Diese Kombinationen sollten vermieden oder nur unter ärztlicher Anleitung erfolgen.
Wechselwirkungen mit anderen Antihistaminika oder Medikamenten mit anticholinergen Effekten können das Nebenwirkungsprofil beeinflussen. Eine Abstimmung mit dem Apotheker ist ratsam.
Bei Einnahme von MAO-Hemmern oder bestimmten Antidepressiva können zusätzliche Risiken bestehen; eine ärztliche Abklärung vor einer gleichzeitigen Anwendung ist sinnvoll.
Chronische Erkrankungen wie Leber- oder Nierenerkrankungen können die Ausscheidung beeinflussen; ggf. ist eine Anpassung der Behandlung erforderlich, über die medizinisch entschieden wird.
Kinder und Jugendliche sollten gemäß Packungsbeilage oder ärztlicher Anweisung behandelt werden. Die Sicherheit und Wirksamkeit variieren nach Alter und Entwicklungsstand.
Senioren weisen ein erhöhtes Risiko für Sedation, Verwirrung und Sturz auf; eine schrittweise Einführung mit regelmäßiger Überprüfung ist sinnvoll.
Patienten mit Leber- oder Nierenfunktionsstörungen benötigen eine ärztliche Abklärung, da der Abbau und die Ausscheidung beeinträchtigt sein können. Die Apotheke kann bei der Einschätzung helfen.
Bei Herzerkrankungen, Bluthochdruck oder Schilddrüsenerkrankungen ist eine individuelle Bewertung erforderlich, da Antihistaminika unterschiedliche Auswirkungen haben können.
Schwangere und stillende Personen sollten vor der Einnahme abgeklärt werden, ob eine Alternative sicherer ist. Die Sicherheit in der Stillzeit muss individuell geprüft werden.
Im Folgenden werden häufige Fragestellungen behandelt; falls Unsicherheiten bestehen, sollte eine fachliche Beratung erfolgen. Die Antworten dienen der Orientierung und ersetzen keine individuelle Beratung.
Beide Substanzen zielen auf Übelkeit ab, unterscheiden sich jedoch im Wirkprofil. Die Wirksamkeit hängt von individuellen Reaktionen ab; eine Wahl erfolgt oft nach Abwägung von Wirksamkeit, Sedationsgefahr und Planungsdauer der Reise. Eine Beratung durch Apotheker oder Ärztin/Arzt kann helfen, eine passende Option zu treffen.
Eine gleichzeitige Einnahme kann die Sedation verstärken und die Reaktionsfähigkeit beeinträchtigen. Die Kombination sollte vermieden oder moderat vermieden werden. Bei Fragen zur individuellen Situation ist eine fachliche Beratung sinnvoll.
Die Wirkdauer variiert je nach Person und Formulierung; in der Regel beginnt die Wirkung innerhalb einer Stunde und kann einige Stunden anhalten. Bei längeren Aktivitäten kann eine Wiederholung in Erwägung gezogen werden, sofern die Packungsbeilage dies zulässt.
Eine Anwendung während Schwangerschaft oder Stillzeit erfolgt nur nach ärztlicher Abwägung. Verschiedene Antihistaminika tragen unterschiedliche Risiken, weshalb eine individuelle Beratung empfohlen wird.
Für Kinder gelten besondere Empfehlungen; die Sicherheit und Dosierung hängen vom Alter ab. Die Packungsbeilage oder eine ärztliche Anweisung sollten stets berücksichtigt werden.
Beide Substanzen gehören zur Gruppe der Antihistaminika, unterscheiden sich aber im Nebenwirkungsprofil. Diphenhydramin wird häufiger stärker sedierend beschrieben, während Dimenhydrinat je nach Formulierung verschieden stark wirken kann. Eine ärztliche Beratung hilft bei der Wahl.
Ein Wechsel sollte nur unter ärztlicher oder apothekerlicher Anleitung erfolgen. Pflasterformen haben eine andere Wirkfrequenz und Nebenwirkungsrisiken; eine individuelle Bewertung ist erforderlich.
Gründe können individuelle Verträglichkeitsprofile, Begleiterkrankungen, Begleitmedikationen und die geplante Einsatzdauer sein. Eine fachliche Einschätzung berücksichtigt diese Faktoren.
Dauereinnahme ist in der Regel nicht vorgesehen; eine regelmäßige Nutzen-Risiko-Abwägung sollte erfolgen. Langzeitgebrauch erfordert ärztliche Überwachung und gegebenenfalls Alternative.
Anzeichen wie Atemnot, schwere Hautreaktionen, starkes Schwindelgefühl oder deutliche Veränderungen der Bewusstseinslage erfordern unverzügliche medizinische Abklärung. In Notfällen sollte die örtliche Notfallhilfe kontaktiert werden.
Dimenhydrinat ist primär für Reisekrankheit und Bewegungskrankheit vorgesehen. Bei Übelkeit mit anderen Ursachen sollte die Ursache medizinisch abgeklärt werden, und die Behandlung entsprechend angepasst werden.
Bei Kindern kann die Verträglichkeit anders sein; einige Formulierungen sind altersabhängig freigegeben. Erwachsenen wird oft eine größere Bandbreite an Dosierungsoptionen angeboten, wiederum hängt dies von der individuellen Reaktion ab. Eine pädiatrische Beratung ist empfehlenswert.
Bei Anzeichen einer schweren allergischen Reaktion, Atemnot, Brustschmerzen oder schwere Verschlechterung des Gesundheitszustandes ist umgehend medizinische Hilfe zu suchen. Die Packungsbeilage enthält Hinweise zu notfallrelevanten Situationen.
Dimenhydrinat ist als generischer Wirkstoff erhältlich; Markenprodukte wie Dramamine verwenden denselben Wirkstoff. Unterschiede können in Hilfsstoffen, Formulierungen oder Darreichungsformen bestehen. Die Wahl kann von Verfügbarkeit und persönlichen Präferenzen abhängen.
Eine frühzeitige Planung, ausreichende Flüssigkeitszufuhr und das Vermeiden von schweren Mahlzeiten vor der Einnahme können helfen. Lesen Sie die Packungsbeilage aufmerksam und sprechen Sie bei Unsicherheiten mit einer Fachperson.
Bei eingeschränkter Leber- oder Nierenfunktion kann die Ausscheidung beeinflusst sein; eine medizinische Abklärung ist sinnvoll. Anpassungen der Behandlung erfolgen gemäß ärztlicher Empfehlung.
Die optimalen Maßnahmen umfassen die Wahl des passenden Präparats, Beachtung der Einnahmezeiten, Vermeidung von Alkohol und die Beobachtung von Nebenwirkungen. Eine individuelle Beratung unterstützt dabei, eine passende Strategie zu entwickeln.
Weitere Informationen finden sich in der offiziellen Packungsbeilage sowie auf der Website des Herstellers. Das Apothekerteam kann bei Fragen zur Einnahme, zu Nebenwirkungen oder zu Wechselwirkungen helfen.
Bei Unsicherheiten bezüglich der Anwendbarkeit von Dramamine in speziellen Situationen – beispielsweise während Schwangerschaft, Stillzeit, bei Vorerkrankungen oder bei der Einnahme anderer Medikamente – wird empfohlen, eine ärztliche oder apothekerliche Beratung einzuholen.
Wenn Symptome persistieren oder sich verschlimmern, ist eine medizinische Abklärung angezeigt, um eine geeignete Therapie zu wählen. Notwendige Schritte werden individuell abgewogen und dokumentiert.
Es wird geraten, den Beipackzettel sorgfältig zu lesen und bei Fragen gezielt nachzufragen. Eine fachliche Einschätzung unterstützt die sichere und effektive Nutzung von Dramamine.
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