Praterstraße 31 Mo-Fr 08:30–17:00
ApoDONAU
📞 Contact phonekostenlos, 24/7

Venlafaxin günstig online in Österreich bestellen

★★★★★ 5 (99 Bewertungen)
Auf Lager — bereit für die Lieferung heute
Wählen Sie Dosierung und Packungsgröße
DosierungPaketPreis pro DosisPreis
37,5mg360 Tabletten€0,92
€476,20
€333,34
Bester Preis
37,5mg240 Tabletten€1,02
€348,99
€244,29
37,5mg180 Tabletten€1,08
€278,86
€195,20
37,5mg120 Tabletten€1,14
€195,69
€136,98
37,5mg90 Tabletten€1,28
€164,70
€115,29
37,5mg60 Tabletten€1,51
€128,82
€90,18
37,5mg30 Tabletten€1,71
€73,37
€51,36
75mg360 Tabletten€1,42
€727,35
€509,15
Beliebt
75mg240 Tabletten€1,46
€500,66
€350,46
75mg180 Tabletten€1,54
€396,28
€277,40
75mg120 Tabletten€1,72
€295,17
€206,62
75mg90 Tabletten€1,84
€236,46
€165,52
75mg60 Tabletten€2,00
€171,22
€119,86
75mg30 Tabletten€2,28
€97,84
€68,48
75mg10 Tabletten€2,74
€39,12
€27,39
€333,34
Menge:
✈️
Luftpost 14–21 Tage
Expresslieferung 5–9 Tage
🎁
Kostenlose Luftpost von €171,67
🔒
Krypto-Rabatt −10%

Venlafaxin wurde in den späten 1980er-Jahren entwickelt und 1993 in den USA erstmals als Antidepressivum zugelassen. Es gehört zur Klasse der Serotonin-Noradrenalin-Wiederaufnahmehemmer (SNRI) und zählt heute zu den am häufigsten eingesetzten Antidepressiva weltweit.

Pharmakodynamisch wirkt Venlafaxin primär als Hemmer der Wiederaufnahme von Serotonin (SERT) und Noradrenalin (NET). In niedrigen Dosen dominiert die SERT-Hemmung, während bei höheren Dosierungen auch eine bedeutsame NET-Inhibition hinzukommt. Der aktive Metabolit O-Desmethylvenlafaxin (ODV) trägt maßgeblich zur klinischen Wirkung bei und verlängert in der Summe die serotonergen und noradrenergen Signale. Dopamin-spezifische Effekte bleiben gering, wodurch Venlafaxin insgesamt ein moderates bis starkes SNRI-Profil aufweist.

Die orale Bioverfügbarkeit ist gut, die substanziell aktive Einnahme erfolgt meist als Retardformulierung (XR), die eine gleichmäßige Plasmakonzentration erzielt. Die Elimination erfolgt überwiegend hepatisch über CYP2D6, mit anschließendem renalen Ausscheidungspfad. Die Halbwertszeit von Venlafaxin liegt typischerweise im Bereich weniger Stunden, während der Metabolit ODv eine längere Halbwertszeit aufweist. Klinisch führt dies zu einer dosisabhängigen Wirkstärke und einem benötigen Anpassungsschema bei Leberfunktionsstörungen.

2. Wie unterscheidet es sich von verwandten Substanzen derselben Klasse

Im Vergleich zu Duloxetin besitzt Venlafaxin eine tendenziell variablere NET-Hemmung, die bei niedrigeren Dosen weniger stark ausgeprägt ist. Duloxetin zeigt eine gleichmäßigere Hemmung beider Transporter über die gängigen Dosierungsbereiche hinweg und wird außerdem in Indikationen wie diabetischer Neuropathie, Fibromyalgie und chronischen Muskelschmerzen eingesetzt.

Desvenlafaxin ist der direkt aktive Metabolit von Venlafaxin und wird eigenständig eingesetzt. Es weist eine etwas andere Pharmakokinetik auf, oft mit längerer Halbwertszeit und geringfügig anderen Abbauparametern. Die klinische Praxis verweist darauf, dass Desvenlafaxin in der Regel eine stabilere Plasmaspiegelgröße über den Dosierungszyklus hinweg ermöglicht, während Venlafaxin durch seine aktive Metabolitenwirkung ein breiteres Spektrum an Wirksamkeitsprofilen abbildet.

Bei der Wahl eines SNRI sind Faktoren wie Herz-Kreislauf-Belastung, Hypertonie-Risiko, Begleiterkrankungen sowie potenzielle Wechselwirkungen mit CYP2D6-Inhibitoren oder MAO-Hemmern entscheidend. Nebenwirkungen wie Serotonin-Syndrom, Sexualstörungen oder Discontinuation-Syndrom zeigen sich bei allen Mitgliedern der Klasse, unterscheiden sich jedoch dosisabhängig in Häufigkeit und Schweregrad.

3. Therapeutische Einsatzgebiete

Der primäre Einsatz von Venlafaxin umfasst Major Depressive Disorder (MDD) sowie verschiedene Angststörungen. Es ist auch eine etablierte Option bei generalisierter Angststörung (GAD), sozialer Angststörung und Panikstörung. Zusätzlich wird Venlafaxin bei chronischen Schmerzen eingesetzt, insbesondere bei Neuropathie, Fibromyalgie und bestimmten muskuloskelettalen Schmerzzuständen, wo serotonerge und noradrenerge Signale schmerzlindernd wirken können.

Behandlungsschemata variieren je nach Indikation. Typischerweise beginnt man mit niedrigeren Dosen und erhöht schrittweise, um Nebenwirkungen zu minimieren. Die Venlafaxin‑XR‑Formulierung wird häufig bevorzugt aufgrund der besseren Tolerabilität und der stabileren Plasmakonzentration. Therapieziel ist eine angemessene Linderung von depressiven Symptomen, reduziertem Angstniveau und einer verbesserten Funktionsfähigkeit des Patienten.

Wichtige Praxisaspekte umfassen die individuelle Anpassung bei Leberfunktionsstörung, das Monitoring von Blutdruck, insbesondere bei Dosiserhöhung, sowie die Berücksichtigung möglicher Wechselwirkungen mit anderen Zentralnervenmittel oder blutdrucksenkenden Medikamenten. Ein behutsames Absetzen ist empfohlen, um Discontinuation-Syndrom zu verhindern.

4. Wichtige Unterschiede zu ähnlichen Medikamenten

Nachfolgend ein kompakter Vergleich mit zwei typischen SNRI-Alternativen:

MedikamentWirkprofilHauptindikationenBesondere Merkmale
VenlafaxinSERT- und NET-Hemmung; Metabolismus zu ODvMDD, GAD, soziale Angststörung, Panikstörung; chronische SchmerzenXR-Formulierung bevorzugt; dosisabhängige NET-Aktivierung; BP-Monitoring empfohlen
DuloxetinSERT- und NET-Hemmung, konsistente AktivitätMDD, GAD, fibromyalgie, diabetische Polyneuropathie, muskuloskelettale SchmerzenStärkerer NET-Anteil, häufiger Leberfunktionsrelevanz; caution bei Lebererkrankungen
DesvenlafaxinAktives SNRI-Molekül; direkt wirksamMDD (primär)Längere Halbwertszeit; direkter pharmacokinetischer Verlauf; weniger Variabilität durch Metabolismus

5. Sicherheitsprofil – Zusammenfassung

Wie alle SNRI geht Venlafaxin mit einem Risikoprofil einher, das engmaschige klinische Überwachung erfordert. Zu den wichtigsten Warnhinweisen gehören das Risiko einer Suizidabsicht in der Anfangsphase der Therapie sowie die potenzielle Verschlechterung depressiver Symptome. Blutdruckanstiege können insbesondere bei höheren Dosen auftreten; regelmäßige Blutdruckkontrollen sind daher sinnvoll. Hohe Dosierungen erhöhen das Risiko eines Serotonin-Syndroms, besonders bei gleichzeitigem Einsatz von MAO-Hemmern oder anderen serotonergen Substanzen.

Discontinuation-Syndrom ist eine bekannte Folge eines abrupten Absetzens; ein schrittweises Absetzen oder langsames Reduzieren der Dosis wird empfohlen. Nebenwirkungen betreffen häufig das zentrale Nervensystem (Kopfschmerzen, Schlafstörungen, Nervosität) sowie das gastrointestinale System (Übelkeit, Mundtrockenheit). Leberfunktionsstörungen erfordern ggf. Dosisanpassungen. Vorsicht ist geboten bei Schwangerschaft und Stillzeit, da Neonataler Adaptionssyndrom auftreten kann; eine individuelle Risiko-Nutzen-Analyse ist erforderlich. Interaktionen mit CYP2D6-Inhibitoren erhöhen die Plasmaspiegel von Venlafaxin und ODv, weshalb eine medikamentöse Abstimmung notwendig ist.

✈️

Luftpost

14–21 Tage. Kostenlos von €171,67 .

Expresslieferung

5–9 Tage. €25,75

🔒

Krypto-Rabatt

−10% bei Zahlung mit Kryptowährung.

🔄

Nachbestellrabatt

−10% bei allen Nachbestellungen.

📦 Verpackung und Diskretion

Alle Bestellungen werden neutral und ohne Markenname in unbeschriftete Kartons verpackt.

Katharina Leitner
Medizinisch überprüft von
Katharina Leitner
Fachärztin für Allgemeinmedizin (Dr. med. univ.)