

| Dosierung | Paket | Preis pro Dosis | Preis | |
|---|---|---|---|---|
| 50mg | 360 Tabletten | €0,59 | €301,19 €210,83 Bester Preis | |
| 50mg | 180 Tabletten | €0,61 | €157,28 €110,10 | |
| 50mg | 120 Tabletten | €0,63 | €108,75 €76,13 | |
| 50mg | 90 Tabletten | €0,67 | €85,33 €59,73 | |
| 50mg | 60 Tabletten | €0,73 | €61,90 €43,33 | |
| 50mg | 30 Tabletten | €0,78 | €33,45 €23,42 | |
| 100mg | 360 Tabletten | €0,66 | €338,00 €236,60 Beliebt | |
| 100mg | 180 Tabletten | €0,73 | €187,40 €131,18 | |
| 100mg | 120 Tabletten | €0,82 | €140,55 €98,38 | |
| 100mg | 90 Tabletten | €0,88 | €113,77 €79,64 | |
| 100mg | 60 Tabletten | €0,91 | €78,63 €55,04 | |
| 100mg | 30 Tabletten | €0,97 | €41,82 €29,27 |
Hinweis: Dieses Informationsblatt dient der Orientierung für Patientinnen und Patienten. Es ersetzt keine individuelle medizinische Beratung. Bei Fragen wenden Sie sich an eine Apotheke oder Ihren behandelnden Arzt.
Thorazine ist der Markenname für Chlorpromazin, einen Wirkstoff aus der Gruppe der Phenothiazine. Es gehört zu den klassischen (typischen) Antipsychotika und wird zur Behandlung von psychotischen Erkrankungen eingesetzt. In der Praxis kommt es auch bei bestimmten akuten Symptomen zum Einsatz, um innerer Unruhe, Irritationen oder schweren Verhaltensstörungen entgegenzuwirken.
Als Antipsychotikum wirkt Chlorpromazin überwiegend durch Blockade bestimmter Botenstoff-Rezeptoren im Gehirn. Dadurch normalisieren sich teils stark verzerrte Wahrnehmungen, Wahnvorstellungen oder Halluzinationen, die oft mit einer Schizophrenie oder ähnlichen Störungsbildern einhergehen. Das Medikament kann zudem beruhigend wirken und Krampfanfälle der Bewegungen modulieren, die in schweren Phasen auftreten können.
Die Behandlung erfolgt typischerweise unter ärztlicher Aufsicht, da die richtige Dosis individuell festgelegt wird und eine regelmäßige Überwachung erforderlich ist. Die Verordnung hängt von lokalen Regelungen ab; in Österreich kann der Zugriff je nach Anwendung und Indikation unterschiedlich geregelt sein.
Der Einsatz von Chlorpromazin erfolgt ein- oder mehrmals täglich als Tabletten oder in Form von Injektionen, je nach Indikation und Verlauf. Die Anwendung hat potenzielle Nebenwirkungen und Wechselwirkungen, weshalb eine sorgfältige Nutzen-Risiko-Abwägung stattfindet. Informationen in diesem Blatt dienen der ergänzenden Aufklärung und ersetzen keine persönliche Beratung durch Ärztin oder Apothekerin.
Eine detaillierte Abhandlung der Indikationen, des Wirkmechanismus und der relevanten Sicherheitsaspekte folgt in den folgenden Abschnitten, gefolgt von praktischen Hinweisen zur Anwendung, Sicherheit und häufig gestellten Fragen.
Auf einfache Weise reduziert Chlorpromazin überwiegend die Aktivität dopaminerger Signalwege im Gehirn. Dadurch lassen sich Wahrnehmungsstörungen, übersteigertes Denken und unbegründete Ängste mildern. Gleichzeitig können andere Rezeptoren beeinflusst werden, was zu beruhigenden Effekten führt.
Pharmakologisch gesehen blockiert Chlorpromazin D2-Dopaminrezeptoren in bestimmten Hirnregionen, insbesondere in Pfaden, die an der Steuerung von Gedächtnis, Emotionen und Realitätswahrnehmung beteiligt sind. Diese Blockade trägt zur Abnahme von positiven Symptomen wie Wahnvorstellungen und Halluzinationen bei. Zusätzlich wirkt der Wirkstoff auf Histamin-, Muskarin- und adrenerge Rezeptoren, was zu Sedation, Mundtrockenheit, Blasen- und Verdauungsbeschwerden sowie Kreislaufreaktionen führen kann.
Die Wirkung setzt oft zeitversetzt ein und hängt von der Verabreichungsform sowie der individuellen Reaktion ab. Die antipsychotische Wirkung ist in vielen Fällen erst nach mehreren Tagen besser spürbar, während beruhigende Effekte früher eintreten können. Langfristig kann die Anpassung der Therapie eine Rolle spielen, um gewünschte Wirkungen zu erhalten und Nebenwirkungen zu minimieren.
In einem tieferen pharmacologischen Sinn beeinflusst Chlorpromazin zusätzlich andere Neurotransmittersysteme, was die Bandbreite der Effekte erklärt, einschließlich antiemetischer (Übelkeit minimalisierung) Eigenschaften und teilweise anti-exzitatorischer Effekte. Die Kombination dieser Mechanismen macht es zu einem etablierten Mittel in der Behandlung bestimmter psychischer Störungen.
Zu den primären Anwendungsgebieten zählt die Behandlung von Psychosen, insbesondere Schizophrenie und ähnlicher Erkrankungen, bei denen Wahnvorstellungen oder Halluzinationen im Vordergrund stehen. In diesen Fällen dient Chlorpromazin der Reduktion akuter Symptome und der Stabilisierung des Allgemeinzustandes.
Bei bestimmten Manie- oder akuten affektiven Episoden kann eine symptomatische Stabilisierung erfolgen, insbesondere wenn andere Maßnahmen allein nicht ausreichen. Die Berücksichtigung der Gesamtsymptomatik ist erforderlich und die Therapie wird individuell angepasst.
Unter ärztlicher Anleitung wurde Chlorpromazin auch zur kurzfristigen Kontrolle ausgeprägter Agitation oder Unruhe in akuten Situationen eingesetzt. Dabei ist eine enge Überwachung wichtig, um Nebenwirkungen frühzeitig zu erkennen und zu behandeln.
Darüber hinaus kommt Chlorpromazin in einigen Fällen der Linderung von schwerer Übelkeit und Erbrechen vorübergehend in höher dosierten Darreichungsformen zugute, insbesondere bei Patienten, deren Symptome auf andere Therapien nicht ansprachen. Diese Anwendungsform wird jedoch seltener eingesetzt und erfolgt nur unter medizinischer Aufsicht.
Zusätzliche Indikationen umfassen gelegentlich die Behandlung von schweren Verhaltensstörungen bei bestimmten neurologischen oder psychiatrischen Erkrankungen, sofern andere therapeutische Ansätze nicht ausreichend wirken. Die Entscheidung zur Anwendung basiert auf individuellen Risikoprofilen und dem therapeutischen Nutzen für den Patienten.
In allen Fällen erfolgt die Behandlung gemäß den lokalen Vorschriften und den Empfehlungen der Fachärztinnen und -ärzte. Bei Unsicherheiten wird empfohlen, das offizielle Patienteninformationsmaterial oder die verschreibende Fachperson zu konsultieren.
Zusätzlich zu den zugelassenen Indikationen wird Chlorpromazin in bestimmten Situationen off-label eingesetzt, sofern gesundheitliche Vorteile voraussichtlich überwiegen und kein geeignetes Alternatives vorhanden ist. Dazu gehören gelegentlich die symptomatische Behandlung von schweren Formen innerer Unruhe oder aggressiven Verhaltensweisen, die durch andere Therapeutika nicht ausreichend kontrolliert werden konnten.
Bei bestimmten schwerwiegenden Erkrankungen des zentralen Nervensystems kann Chlorpromazin als unterstützende Maßnahme in kurzen Zeiträumen eingesetzt werden, um akute Zustände zu stabilisieren. Die Entscheidung erfolgt durch die behandelnde Ärztin oder den behandelnden Arzt und erfolgt unter sorgfältiger Nutzen-Risiko-Abwägung.
Off-Label-Verwendungen sollten stets mit dem medizinischen Fachpersonal diskutiert werden, insbesondere in Bezug auf Dosierung, Therapiedauer und Monitoring. Die jeweilige Einschätzung hängt von individuellen Faktoren wie Begleiterkrankungen, Alter, Leber- oder Nierenfunktion und anderer Medikation ab.
Bei oralen Darreichungsformen ist zu beachten, dass die Bioverfügbarkeit durch verschiedene Faktoren beeinflusst wird. Die Therapiekontrolle umfasst regelmäßige Arztbesuche, Beobachtung von Nebenwirkungen und gegebenenfalls Blutuntersuchungen, um das Ansprechen der Therapie zu beurteilen.
Es wird darauf hingewiesen, dass Off-Label-Verwendungen in der Regel außerhalb der ursprünglichen Genehmigung liegen. Kunden sollten sich in jedem Fall an die verschreibende Fachperson wenden, um eine sichere Anwendung zu gewährleisten. Falls Unsicherheit besteht, ist die offizielle Patienteninformation oder der Apotheker zu konsultieren.
Die Dosierung wird individuell durch den behandelnden Arzt festgelegt und fortlaufend angepasst. Die Dosis hängt von der Indikation, dem Ansprechen auf die Behandlung, dem Alter des Patienten sowie Begleiterkrankungen ab. Eine schrittweise Erhöhung kann erforderlich sein, um Nebenwirkungen zu minimieren.
Chlorpromazin kann als Tablette oder in Injektionen verabreicht werden, je nach Situation und Erfordernis. Bei der oralen Einnahme erfolgt die Verteilung typischerweise über mehrmals täglich verabreichte Einzeldosen, um einen stabilen Wirkstoffspiegel zu erreichen. Die Tabletten sollten mit Wasser geschluckt werden; das Zerdrücken oder Zerbeißen kann die Freisetzung des Wirkstoffs beeinflussen.
Bei akuten Verläufen kann die intravenöse oder intramere Nutzung zeitlich begrenzt erfolgen, um rasche Kontrolle zu ermöglichen. Die Injektion wird in der Regel unter ärztlicher Aufsicht durchgeführt und erfordert eine Überwachung des Blutdrucks und des Bewusstseinslevels.
Eine eigenständige Änderung der Dosierung oder das Absetzen ohne Rücksprache ist nicht ratsam. Das Absetzen kann das Risiko von Rückfällen oder Entzugseffekten erhöhen. Die Therapieplanung umfasst regelmäßige Kontrollen, um den Therapieverlauf zu beurteilen.
Hinweise zur Dauer der Behandlung variieren je nach Indikation. Langzeitanwendungen bedürfen einer sorgfältigen Überwachung, einschließlich der Beurteilung möglicher extrapyramidalmotorischer Nebenwirkungen und anderer Komplikationen. Der behandelnde Arzt informiert über die geplante Therapiedauer und erforderliche Kontrollen.
Zu beachten ist, dass Nebenwirkungen auftreten können, die eine Anpassung der Dosis oder einen Wechsel der Behandlung bedingen. Bei Auftreten persistierender oder sich verschlechternder Symptome ist umgehend medizinischer Rat einzuholen. Informationen aus dem offiziellen Beipackzettel oder von der Apothekenfachperson sollten beachtet werden.
Gegenanzeigen umfassen bekannte Überempfindlichkeit gegen Chlorpromazin oder andere Phenothiazine, tiefe Bewusstseinsstörung, schwere Leber- oder Nierenschäden sowie gleichzeitige Einnahme anderer Substanzen, die die zentrale Nervensysteme beeinflussen. Eine Behandlung ist in solchen Situationen zu vermeiden oder nur unter besonderer ärztlicher Aufsicht zulässig.
Zu häufig berichteten Nebenwirkungen gehören Sedation, Mundtrockenheit, orthostatische Dysbalance (Kreislaufprobleme beim Aufstehen) sowie Gewichtszunahme. Das Risiko extrapyramidalmotorischer Symptome kann insbesondere in den ersten Wochen erhöht sein. Tardive Diskinesien (unwillkürliche Bewegungen) können sich als späte Nebenwirkung zeigen; regelmäßige Bewertungen sind erforderlich.
Die Einnahme kann das Risiko für Blutdruckveränderungen, Sedierung und gelegentlich das Verschlimmern von Depressionen erhöhen. Bei längerer Anwendung kann eine Verminderung der Blutzellenzahlen, Lebertoxizität oder Hautreaktionen auftreten. Eine ärztliche Überwachung ist unverzichtbar, besonders bei älteren Patientinnen und Patienten oder bei bestehenden Leber- oder Nierenerkrankungen.
Schwangere oder stillende Personen sollten eine Behandlung mit Chlorpromazin nur nach gründlicher Abwägung von Nutzen und Risiko fortführen. Die Anwendung während der Schwangerschaft kann Auswirkungen auf das Neugeborene haben. Wenn eine Schwangerschaft vermutet wird, ist das medizinische Fachpersonal umgehend zu informieren. Stillen während der Behandlung ist in der Regel zu prüfen und gegebenenfalls zu vermeiden.
Es wird empfohlen, Informationen aus der offiziellen Patienteninformation sorgfältig zu lesen und sich bei Fragen an eine Apotheke oder den behandelnden Arzt zu wenden. Eine eigenständige Bewertung von Risiken ist nicht vorgesehen. Patienten sollten Veränderungen des Gesundheitszustands sofort melden, beispielsweise zunehmende Verwirrung, Fieber, Muskelsteifheit oder starke Unruhe.
Interaktionen mit anderen Medikamenten können die Wirkung von Chlorpromazin verstärken oder abschwächen. Insbesondere Substanzen, die das zentrale Nervensystem dämpfen, wie Alkohol, Beruhigungs- oder Schlafmittel, können zu erhöhter Sedation führen. Eine enge Abstimmung mit der verschreibenden Person ist in solchen Fällen erforderlich.
Wechselwirkungen mit Medikamenten gegen Bluthochdruck, Antidepressiva oder anticholinergischen Mitteln können das Nebenwirkungsprofil beeinflussen. Eine sorgfältige Arzneimittelüberwachung ist sinnvoll, insbesondere bei Polypharmazie oder eingeschränkter Organfunktion.
Herabsetzen der Reaktionsfähigkeit und die Verringerung der motorischen Aktivität können auftreten, weshalb vorsichtiges Autofahren oder das Bedienen von Maschinen zu Beginn der Behandlung geprüft werden sollten. Die Behandlung erfordert regelmäßige Überprüfungen von Gewicht, Blutsenkung, Leber- und Nierenfunktion sowie Blutbild.
Bei Anzeichen einer schweren allergischen Reaktion, Fieber, unklarem Hautausschlag oder Zeichen eines NMS (neuroleptisches malignes Syndrom) ist umgehend medizinische Hilfe zu suchen. Diese seltene, aber potenziell lebensbedrohliche Reaktion erfordert eine sofortige Behandlung.
Die Anwendung von Chlorpromazin kann das QT-Intervall-Verlängerungsrisiko im EKG erhöhen. Patienten mit bekannten Herzerkrankungen oder Elektrolytstörungen sollten engmaschig überwacht werden. Bei Verdacht auf Herzrhythmusstörungen ist eine ärztliche Abklärung erforderlich.
Die Darreichungsformen sollten gemäß den Anweisungen des Herstellers gelagert werden. Üblicherweise sind sie vor Feuchtigkeit, Hitze und direktem Licht geschützt aufzubewahren. Die Haltbarkeit richtet sich nach dem auf dem Packungszettel angegebenen Datum.
Die Abgabe erfolgt gemäß den geltenden Vorschriften und je nach lokalem Recht möglicherweise nur mit ärztlicher Verordnung oder im Rahmen einer betreuten Apotheke. Die individuelle Verfügbarkeit kann je nach Region variieren.
Nach Anbruch der Verpackung sind Anweisungen zur sicheren Aufbewahrung und Entsorgung zu beachten. Nicht verwendete oder abgelaufene Arzneimittel sollten gemäß den lokalen Richtlinien entsorgt werden. Die sichere Lagerung soll Kinder und Haustiere fernhalten.
Wichtige Hinweise zur Form, zur Lösungsmittelzusammensetzung und zu Anwendungsformen (Tabletten, Injektionen) müssen in der Packungsbeilage erläutert sein. Fragen zur richtigen Anwendung richten sich an das Apothekenpersonal oder den behandelnden Arzt.
Bei älteren Patientinnen und Patienten kann ein erhöhtes Risiko für Nebenwirkungen bestehen, insbesondere für Gleichgewichtsstörungen und Sturzgefahren. Die Dosierung und Überwachung können entsprechend angepasst werden, um Sicherheit und Wirksamkeit zu gewährleisten.
Bei Kindern und Jugendlichen wird die Behandlung gemäß alterspezifischer Richtlinien durchgeführt. Die Erhaltung der kognitiven Funktion sowie die Minimierung zentralnervöser Beeinträchtigungen sind zentrale Therapieparameter. Eine regelmäßige Entwicklungskontrolle ist vorgesehen.
Patientinnen und Patienten mit Leber- oder Nierenschäden benötigen besondere Überwachung, da die Ausscheidung des Wirkstoffs beeinflusst sein kann. Gegebenenfalls sind Dosisanpassungen oder alternative Therapien zu erwägen.
Bei gleichzeitiger Behandlung mit anderen Medikamenten oder bestehenden Gesundheitsproblemen ist eine individuelle Risikoabschätzung erforderlich. Die Entscheidung über Fortführung oder Anpassung der Therapie erfolgt durch die behandelnde Fachperson.
In der Praxis wird eine regelmäßige ärztliche Evaluation empfohlen, einschließlich Überwachung des Allgemeinzustands, der motorischen Funktionen und möglicher metabolischer Veränderungen. Patienten sollten Veränderungen umgehend melden.
Die Wirkung kann je nach Indikation und Verabreichungsform unterschiedlich sein. Beruhigende Effekte treten oft früher ein als eine vollständige Besserung psychotischer Symptome, die mehrere Tage bis Wochen brauchen kann. Eine kontinuierliche Behandlung ist wichtig, um eine stabile Wirkung zu erreichen.
Bei einer vergessenen Einzeldosis sollte die nächste Aufnahme entsprechend dem Plan fortgeführt werden. Eine doppelte Dosis zur Ausgleichung der vergessenen Einnahme ist in der Regel nicht vorgesehen. Wenden Sie sich an Ihre Apotheke oder behandelnde Ärztin bzw. Ihren Arzt für weitere Anweisungen.
Kombinationen mit Alkohol oder sedierenden Mitteln können die Beruhigung und die Sedation verstärken, was zu erhöhter Müdigkeit, Koordinationsstörungen und verminderter Reaktionsfähigkeit führen kann. Eine Vermeidung oder sorgfältige Abstimmung ist ratsam.
Die Behandlungsdauer hängt von der Indikation ab und wird individuell festgelegt. In der Regel wird eine Langzeitbehandlung unter regelmäßiger ärztlicher Kontrolle fortgeführt, solange Nutzen und Sicherheit überwiegen. Eine eigenständige Beendigung sollte vermieden werden, da Rückfälle auftreten können.
Die Anwendung während der Schwangerschaft ist nur nach sorgfältiger Abwägung von Nutzen und Risiko erlaubt. Auswirkungen auf das ungeborene Kind sind möglich. Die Entscheidung erfolgt durch die behandelnde Fachperson unter Berücksichtigung alternativer Therapien.
Die Substanz kann in geringen Mengen in die Muttermilch übergehen. Ob Stillen fortgeführt werden kann, hängt von der individuellen Situation ab. Die Entscheidung sollte mit der verschreibenden Ärztin bzw. dem verschreibenden Arzt besprochen werden.
Einige Nebenwirkungen können in den ersten Tagen auftreten, andere erst nach Wochen. Eine regelmäßige Beobachtung des Befindens und der körperlichen Reaktionen ist wichtig. Bei persistierenden oder schweren Nebenwirkungen ist fachärztliche Hilfe zu suchen.
Bei plötzlicher Verschlechterung, Anzeichen schwerer Nebenwirkungen oder Anzeichen eines Notfalls ist umgehend medizinische Hilfe zu suchen. Sichere Verhaltensweisen und Notfallkontakte sollten vorab bekannt sein.
Kombinationen anderer Antipsychotika können das Risiko von Nebenwirkungen erhöhen und die Wirksamkeit beeinflussen. Solche Entscheidungen erfolgen ausschließlich unter ärztlicher Aufsicht und nach genauer Abwägung der Therapieziele.
Ein zu niedrig dosierter Verlauf kann zu unzureichender Wirksamkeit führen. Falls kein ausreichender Effekt beobachtet wird, sollte die behandelnde Fachperson konsultiert werden, um Dosierung, Dauer der Behandlung oder alternative Therapien zu prüfen.
Bestimmte Nebenwirkungen wie Schwindel, Gewichtszunahme oder Bewegungsveränderungen können spezielle Auswirkungen auf Aktivität und sportliche Leistungsfähigkeit haben. Eine individuelle Beratung durch das medizinische Fachpersonal ist sinnvoll.
Die Lagerung sollte gemäß Packungsbeilage erfolgen, in der Regel an einem kühlen, trockenen Ort vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt. Die Arzneimittel sollten außerhalb der Reichweite von Kindern aufbewahrt werden.
Bei Unverträglichkeiten oder unzureichender Wirksamkeit können alternative Antipsychotika oder Therapiestrategien erwogen werden. Die Auswahl erfolgt durch die behandelnde Fachperson unter Berücksichtigung der individuellen Situation und Begleiterkrankungen.
Die Langzeitanwendung erfordert regelmäßige medizinische Überwachung, einschließlich der Bewertung motorischer Nebenwirkungen, metabolischer Risiken und anderer möglicher Spätfolgen. Entscheidungen zur Langzeitnutzung sollten gemeinsam getroffen werden.
Eine individuelle Dosisanpassung, begleitende Therapien und regelmäßige neurologische Überprüfungen helfen, das Risiko zu verringern. Frühzeichen von EPS sollten gemeldet und entsprechend behandelt werden.
NMS ist eine seltene, aber potenziell gefährliche Reaktion auf Neuroleptika. Symptome können hohes Fieber, Muskelsteifheit, Verwirrung und instabile Vitalzeichen umfassen. Bei Verdacht ist sofort medizinische Notfallhilfe zu kontaktieren.
Kontrollen erfolgen in der Regel in festgelegten Abständen, abhängig von Indikation, Behandlungsdauer und individuellen Risikofaktoren. Dazu gehören Untersuchungen von Blutbild, Leber- und Nierewerten sowie klinische Bewertungen der Bewegungsfreiheit und des Allgemeinzustands.
Bei Verdacht auf Missbrauch, falsche Abgabe oder Missbrauch von Medikamenten ist umgehend medizinische Beratung einzuholen. Die Sicherheit des Patienten steht an erster Stelle, und entsprechende Schritte werden gemäß den Richtlinien der Fachgesellschaften unternommen.
14–21 Tage. Kostenlos von €176,14 .
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Alle Bestellungen werden neutral und ohne Markenname in unbeschriftete Kartons verpackt.
