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Ropinirol

Auch bekannt als: Adartrel
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Wichtiger Hinweis: Diese Seite dient der allgemeinen Information zu Requip. Sie ersetzt kein ärztliches Beratungsgespräch. Die Anwendung kann je nach Land unterschiedlich geregelt sein; konsultieren Sie vor der Einnahme Ihren Arzt oder Apotheker.

Was ist Requip?

Requip ist der Markenname eines Medikaments, das den Wirkstoff Ropinirol enthält. Es gehört zur Gruppe der Dopaminagonisten und wird zur Behandlung bestimmter Bewegungsstörungen eingesetzt. In Österreich kann die Verschreibung je nach Regelung variieren.

Der Wirkstoff wirkt im Gehirn, indem er die Wirkung von Dopamin nachahmt. Dadurch können motorische Funktionen besser reguliert werden. Requip ist in Tablettenform erhältlich und wird in der Regel über einen festgelegten Behandlungsplan eingenommen.

Der genaue Behandlungsumfang hängt von der Erkrankung, dem Verlauf und individuellen Faktoren ab. Besprechen Sie Ihre Fragen zur Behandlung mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Die Packungsbeilage enthält weitere Informationen zu den Bestandteilen des Medikaments.

Dieses Medikament ist kein Schmerzmittel und darf nicht als Ersatz für andere Therapien verwendet werden. Wenn Sie unsicher sind, lesen Sie den Beipackzettel sorgfältig und fragen Sie bei Bedarf Ihre Gesundheitsexperten.

Wofür wird Requip verwendet?

Requip wird primär zur Behandlung von Parkinson-Symptomen eingesetzt, darunter Zittern, Steifheit und verlangsamte Bewegungen. Es kann dazu beitragen, die Beweglichkeit zu verbessern und die Alltagsbewältigung zu erleichtern.

Bei Restless-Legs-Syndrom kann Requip ebenfalls eingesetzt werden, um das unangenehme Bewegungsbedürfnis und damit verbundene Schlafstörungen zu lindern. Die Wirkung kann sich bei regelmäßiger Einnahme zeigen.

Die Behandlung erfolgt oft als Monotherapie oder zusammen mit anderen Parkinson-Medikamenten. Die genaue Vorgehensweise legt der behandelnde Arzt fest und passt sie bei Bedarf an.

Der Nutzen der Behandlung und die Dauer der Therapie hängen von Ihrem individuellen Verlauf ab. Besprechen Sie Ihre Ziele und Erwartungen mit Ihrem Arzt, um die geeignete Strategie zu finden.

Wie wirkt Requip?

Ropinirol bindet an bestimmte Dopaminrezeptoren im Gehirn und ahmt so die Wirkung von Dopamin nach. Dadurch kann die Bewegungskoordination verbessert werden. Der Wirkmechanismus gehört zur Gruppe der Dopaminagonisten.

Durch die dopaminergen Impulse kann es zu einer besseren Kontrolle motorischer Abläufe kommen. Die Wirksamkeit kann von Patient zu Patient variieren, weshalb eine individuelle Anpassung oft sinnvoll ist.

Bei Restless-Legs-Syndrom beruhigen die dopaminergen Effekte die nächtlichen Bewegungsimpulse, was oft zu einer besseren Schlafqualität führen kann. Die vollständige Wirkung entfaltet sich häufig erst nach regelmäßiger Einnahme über Wochen hinweg.

Die Wirkung von Requip wird in der Behandlung sorgfältig beobachtet. Ihr Arzt kann bei Bedarf Anpassungen vornehmen, um Nebenwirkungen zu minimieren und den Nutzen zu maximieren.

Wie wird Requip angewendet?

Nehmen Sie Requip genau nach Vorschrift Ihres Arztes ein. Befolgen Sie die Anweisungen auf dem Rezept oder dem Beipackzettel. Die Einnahme erfolgt in der Regel regelmäßig, verteilt über den Tag.

Schlucken Sie die Tabletten mit ausreichend Wasser. Zerbrechen oder Kauen Sie die Tabletten nicht, es sei denn, der Beipackzettel erlaubt es ausdrücklich. Die Einnahme kann unabhängig von Mahlzeiten erfolgen, je nachdem, was Ihr Arzt empfohlen hat.

Halten Sie sich an den geplanten Einnahmeplan und vermeiden Sie plötzliche Änderungen. Fragen Sie Ihren Arzt, bevor Sie die Dosis ändern oder die Behandlung vorzeitig beenden. Falls Sie andere Medikamente einnehmen, informieren Sie Ihren Arzt über mögliche Wechselwirkungen.

Wenn Sie eine Einnahme vergessen haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wie Sie vorgehen sollen. Setzen Sie die Behandlung nicht eigenständig abrupt ab, da dies zu Nebenwirkungen führen kann. Informieren Sie sich außerdem über Hinweise zur Aufbewahrung und Haltbarkeit des Medikaments.

Wer sollte Requip nicht oder vorsichtig verwenden?

Requip sollte nicht verwendet werden, wenn eine Allergie gegen Ropinirol oder andere Bestandteile des Medikaments vorliegt. Informieren Sie Ihren Arzt über bekannte Allergien oder frühere Unverträglichkeiten.

Bei schweren Leber- oder Nierenproblemen, bestimmten kardiovaskulären Erkrankungen oder psychischen Erkrankungen ist besondere Vorsicht geboten. Die Behandlung wird in solchen Fällen individuell angepasst.

Schwangere oder stillende Personen sollten die Anwendung nur nach gründlicher Abwägung und ärztlicher Empfehlung fortsetzen. Die Sicherheit in der Schwangerschaft ist nicht abschließend geklärt. Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie schwanger werden könnten oder stillen.

Teilen Sie Ihrem Arzt alle weiteren Medikamente, Nahrungsergänzungsmittel und Substanzen mit, die Sie verwenden. Wechselwirkungen können auftreten und die Behandlung beeinflussen. Nicht jeder bekommt Requip; die Entscheidung hängt von individuellen Umständen ab.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Beobachten Sie während der Behandlung Veränderungen im Verhalten oder im Denken. Plötzliche Schlafanfälle ohne deutliche Warnzeichen können auftreten und sollten dem Arzt gemeldet werden. Arbeiten Sie erst wieder mit gefährlichen Geräten, wenn Sie sicher sind, wie Requip wirkt.

Es kann zu Schwindel, Benommenheit oder Blutdruckabfällen kommen, besonders zu Beginn der Behandlung oder bei Dosisänderungen. Vermeiden Sie in dieser Zeit das Führen von Fahrzeugen oder das Bedienen schwerer Maschinen, sofern Ihr Arzt nichts anderes empfiehlt.

Psychische Veränderungen wie Verwirrtheit, Halluzinationen oder impulsives Verhalten wurden im Zusammenhang mit Dopaminagonisten berichtet. Wenden Sie sich umgehend an Ihren Arzt, wenn solche Symptome auftreten.

Alkohol und andere sedierende Substanzen können die wirksamen Effekte von Requip verstärken. Besprechen Sie den Konsum alkoholischer Getränke mit Ihrem Arzt und vermeiden Sie übermäßigen Konsum, sofern nicht anders empfohlen.

Häufige Nebenwirkungen

Wie bei vielen Medikamenten können auch bei Requip Nebenwirkungen auftreten. Häufige Beschwerden betreffen das Zentrale Nervensystem, den Magen-Darm-Trakt oder den Kreislauf.

Allgemeine Nebenwirkungen können einschließen: Müdigkeit, Schläfrigkeit, Schwindel oder Kopfschmerzen. Manchmal treten Übelkeit, Magenbeschwerden oder Verstopfung auf.

  • Schläfrigkeit
  • Druckgefühl oder Schwindel
  • Übelkeit oder Magenbeschwerden
  • Kopfschmerzen
  • Trockener Mund
  • Schlafstörungen oder Albträume

Seltene, aber ernstere Nebenwirkungen können Halluzinationen, starke Verwirrung, impulsives Verhalten oder plötzliche Schlafanfälle umfassen. Wenden Sie sich sofort an medizinisches Fachpersonal, wenn solche Symptome auftreten. Unterbrechen Sie nicht eigenmächtig die Behandlung ohne Rücksprache.

Wechselwirkungen

Informieren Sie Ihren Arzt über alle Medikamente, die Sie einnehmen, einschließlich rezeptfreier Präparate und pflanzlicher Mittel. Wechselwirkungen können die Wirkung von Requip beeinflussen oder Nebenwirkungen verstärken.

Medikamente, die das zentrale Nervensystem beeinflussen oder sedierend wirken, können die Wirkung von Requip verändern. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, bevor Sie neue Medikamente hinzufügen.

Bestimmte Antidepressiva, Antipsychotika oder MAO-Hemmer können mit Dopaminagonisten interagieren. Die genaue Beurteilung erfolgt durch den behandelnden Arzt, der Risiken abwägt.

Alkohol kann die beruhigende Wirkung verstärken. Reduzieren oder vermeiden Sie Alkohol während der Behandlung, sofern nicht anders vom Arzt empfohlen.

Schwangerschaft und Stillzeit

Die Sicherheit von Requip in der Schwangerschaft ist nicht abschließend geklärt. Eine Behandlung in der Schwangerschaft erfolgt nur, wenn der Nutzen das Risiko überwiegt. Informieren Sie Ihren Arzt umgehend, wenn eine Schwangerschaft geplant ist oder auftreten könnte.

Es ist unklar, ob der Wirkstoff in die Muttermilch übergeht. Falls Sie stillen möchten oder bereits stillen, besprechen Sie die bestmögliche Vorgehensweise mit Ihrem Arzt. Eine Alternative oder Anpassung der Behandlung kann erwogen werden.

Bei einer bestehenden Behandlung während der Schwangerschaft oder Stillzeit sollte engärztliche Begleitung erfolgen. Hören Sie nicht eigenständig mit der Einnahme auf, ohne ärztliche Absprache.

Wenn Sie schwanger werden oder eine Schwangerschaft vermuten, prüfen Sie gemeinsam mit Ihrem Arzt, ob Requip fortgeführt oder angepasst werden sollte. Die Entscheidung basiert auf einer individuellen Risiko-Nutzen-Bewertung.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie schnell wirkt Requip typischerweise?

Die Wirkung kann von Patient zu Patient variieren. Bei manchen Menschen treten Verbesserungen der Beweglichkeit oder Schlafqualität nach regelmäßiger Einnahme über Wochen hinweg auf. Bei Unsicherheit sollten Sie Ihren Arzt konsultieren.

Was tun, wenn ich eine Dosis verpasst habe?

Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wie Sie weiter vorgehen sollen. Setzen Sie die Behandlung nicht eigenmächtig fort oder abbrechen. Die richtige Vorgehensweise hängt von der Zeitspanne bis zur nächsten verabredeten Einnahme ab.

Kann Requip mit anderen Medikamenten kombiniert werden?

Ja, in vielen Fällen wird Requip zusammen mit anderen Therapien verwendet. Die genaue Kombination hängt von der Erkrankung und dem individuellen Verlauf ab. Besprechen Sie geplante Änderungen mit Ihrem Arzt, bevor Sie neue Medikamente beginnen.

Kann Alkohol die Wirkung von Requip beeinflussen?

Alkohol kann die beruhigenden Effekte verstärken und Schläfrigkeit erhöhen. Es ist sinnvoll, den Alkoholkonsum zu moderieren oder zu vermeiden, solange die Behandlung läuft, es sei denn, Ihr Arzt rät etwas anderes.

Was tun bei plötzlichen Schlafanfällen oder Benommenheit?

Wenn Sie plötzliche Schlafanfälle oder ausgeprägte Benommenheit bemerken, vermeiden Sie das Führen von Fahrzeugen oder das Bedienen gefährlicher Maschinen, bis die Auswirkungen geklärt sind. Kontaktieren Sie Ihren Arzt für eine Neubewertung.

Können Requip-Nebenwirkungen dauerhaft sein?

Viele Nebenwirkungen verschwinden mit fortgesetzter Behandlung oder Dosisanpassungen. Wenn Nebenwirkungen anhalten oder ernsthaft stören, sprechen Sie mit Ihrem Arzt über eine Anpassung der Therapie.

Was soll ich tun, wenn sich mein Verhalten verändert (z. B. impulsives Verhalten)?

Informieren Sie Ihren Arzt umgehend, wenn Sie Veränderungen im Verhalten bemerken, wie impulsives Einkaufsverhalten, verstärkte Risikoneigungen oder ungewöhnliche Gelüste. Eine frühzeitige Anpassung der Behandlung kann nötig sein.

Kann Requip während der Stillzeit sicher angewendet werden?

Es gibt Unsicherheiten bezüglich der Stillverträglichkeit. Sprechen Sie darüber mit Ihrem Arzt, der die Risiken gegen den Nutzen abwägt. Eine Alternative zur Stillzeit kann geprüft werden.

Gibt es Einschränkungen beim Sport oder bei Aktivitäten im Freien?

Aufgrund möglicher Schläfrigkeit oder Schwindel kann es sinnvoll sein, Aktivitäten zu Beginn der Behandlung vorsichtig zu testen. Planen Sie längere oder anspruchsvolle Aufgaben erst, wenn Sie sicher einschätzen können, wie Sie reagieren.

Wie lange sollte man Requip voraussichtlich einnehmen?

Die Therapiedauer variiert stark. Manche Patienten benötigen längere Behandlungen, andere können die Therapie in Absprache mit dem Arzt reduzieren oder beenden. Sprechen Sie regelmäßig mit Ihrem Arzt über die Notwendigkeit der Fortführung.

Was passiert, wenn ich schwanger werde, während ich Requip nehme?

Informieren Sie sofort Ihren Arzt. Die Behandlung während der Schwangerschaft erfordert eine individuelle Abwägung von Nutzen und Risiko. Setzen Sie sich mit Ihrem Arzt in Verbindung, um die beste Vorgehensweise zu klären.

Ist Requip für alle Formen von Parkinson geeignet?

Requip wird je nach Symptomatik und individuellem Verlauf eingesetzt. Nicht alle Parkinson-Formen sprechen gleichermaßen auf Dopaminagonisten an. Ihr Arzt entscheidet, ob Requip geeignet ist.

Quellen

Beipackzettel des Medikaments Requip (Ropinirol) und die allgemeine Informationslage zu Dopaminagonisten dienen als Grundlage dieser Seite. Die konkrete Anwendung sollte immer in Absprache mit dem behandelnden Arzt erfolgen.

Zusätzliche Informationen können aus den Behandlungsleitlinien für Parkinson-Erkrankungen und Restless-Legs-Syndrom in Österreich abgeleitet werden. Wenden Sie sich bei Fragen an Ihre Apotheke oder Ihren Arzt.

Die hier dargestellten Inhalte ersetzen keine individuelle medizinische Beratung. Wenn Unklarheiten bestehen, konsultieren Sie bitte Ihren Gesundheitsdienstleister.

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